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SOLON "sell" 28.10.2008
UniCredit Markets & Investment Banking
München (aktiencheck.de AG) - Michael Tappeiner, Analyst von UniCredit Markets & Investment Banking, stuft die Aktie von SOLON (ISIN DE0007471195 / WKN 747119) in einer Ersteinschätzung mit "sell" ein.
SOLON sei einer der weltweit führenden Player im Downstream-Segment. Das Unternehmen produziere nicht nur Module, sondern baue auch Kraftwerke. Im Bereich Systemtechnologie biete eine geschätzte Pipeline von 300 MWp für Solarparks eine robuste Wachstumsbasis und im Komponentenbereich eine geschätzte Erhöhung der Modulproduktion um 90% in 2009.
Die Analysten würden damit rechnen, dass sich der mit der Bankenkrise verbundene Fremdfinanzierungsstillstand für Solaranlagen den nächsten Monaten auflösen werde, da sie ein geringes Risikoprofil und einen stabilen Cash Flows aufweisen würden.
Nach Ansicht der Analysten würden ein vorübergehender Nachfrageausfall und erschwerte Finanzierungsbedingungen einen deutlichen Preisrückgang auf allen Wertschöpfungsstufen erfordern. Da die Wettbewerbsposition des Modulbereichs relativ schwach sei, dürfte dieser mit rund -20% Preisrückgang am stärksten betroffen sein. Die Analysten würden deshalb ein Umsatzwachstum von 26% auf EUR 1,14 Mrd. prognostizieren sowie einen Rückgang der EBIT-Marge von 7,2% in 2008 auf 3,6% bzw. ein EBIT von EUR 41 Mio. in 2009. Dies liege unter dem 2009er Ausblick von SOLON mit einem Wachstum von 50%. Die Bewertung der Analysten anhand eines Peergroup-Vergleichs führe zu einem fairen Wert von EUR 16,00 pro Aktie. Ihr DCF-Modell ergebe einen mittelfristigen fairen Wert von EUR 23,90.
Die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking nehmen deshalb die Aktie mit einer "sell"-Empfehlung auf. Das Kursziel werde bei EUR 16,00 gesehen. (Analyse vom 28.10.2008) (28.10.2008/ac/a/t) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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