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23.04/08:00 |
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| DE000A0JQ5U3 |
A0JQ5U |
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Manz kaufen 22.09.2008
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" sind der Meinung, dass die Aktie von Manz (ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U) kaufenswert ist.
Die Solarmesse im spanischen Valencia habe sich für die Schwaben gelohnt. Mitgebracht habe das Unternehmen Neuaufträge und Absichtserklärungen von mehr als 20 Millionen Euro. Bei einem Besuch der Experten in der Reutlinger Firmenzentrale, habe ihnen Finanzvorstand Martin Hipp gesagt: "Die Messe war für uns ein voller Erfolg. Das Interesse an unseren Anlagen war sehr groß. Vor allem für unsere neuen Produkte war die Nachfrage erfreulich". Dem Vernehmen nach seien demnächst weitere größere Aufträge zu erwarten. "Unser Auftragsbuch entwickelt sich stark und füllt sich weiterhin", habe Hipp gesagt. Die Visibilität reiche für die nächsten neun Monate. Per Ende Juni hätten die Reutlinger Aufträge im Volumen von 214 Millionen Euro gehortet.
Operativ laufe das Geschäft somit auf Hochtouren. "Wir können keinerlei Abschwächung erkennen. Die Hersteller aus der Solarindustrie sind zunehmend einem hohen Kostendruck ausgesetzt. Wir haben ideale Produkte um die Effizienz zu steigern, was die Nachfrage nach Equipment auch künftig nicht reduzieren wird. Wir sehen uns als Profiteur dieser Situation und haben die effizientesten und schnellsten Maschinen im Haus ", habe der studierte Betriebswirt stolz erklärt.
Auf der Kundenliste sei das Who is Who der Branche vertreten. Die künftig börsennotierte Schott Solar als auch die jüngst übernommene ErSol durch Bosch. "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Bosch zusammen. Nicht auszuschließen, dass das Geschäft über ErSol eher zunimmt", so Hipp. Applied Materials gehöre im Bereich Solar und LCD-Systeme zu den größten Kunden der Schwaben. "Die Entwicklung mit Applied Materials bereitet uns viel Freude".
Für das Jahr 2008 bekräftige der Finanzvorstand die Prognose zwischen 235 und 240 Millionen Euro umzusetzen. Auf Basis einer Vollkonsolidierung der taiwanesischen Intech ab dem 1. Januar errechne sich ein Umsatz von 255 bis 260 Millionen Euro. Die EBIT-Marge solle im zweistelligen Bereich liegen. "Schön wäre ein Niveau zwischen 12 und 13%", sage Hipp. Durch drei Zukäufe sei die Marge in diesem Jahr leicht rückläufig. Die Integrationskosten würden in 2009 entfallen. Zudem dürfte vor allem Intech im nächsten Jahr bessere Margen abliefern als in 2008. "Wir wollen in 2009 deutlich zweistellig wachsen und die Marge verbessern". Mit einem Umsatzwachstum von 30 bis 50% und einer Marge zwischen 13 und 14% fühle sich Hipp wohl.
Neben organischem Wachstum wolle Manz Automation auch weiter über Zukäufe wachsen. "Wir schauen uns nach technologischen Übernahmen um, um unsere Wertschöpfungskette komplett abzurunden". Einen größeren Zukauf erwarte Hipp nicht. Mittelfristig wolle das Unternehmen erheblich vom asiatischen Solarmarkt profitieren. "Seit rund 15 Jahren sind wir in Asien aktiv. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber Wettbewerbern, den wir nutzen werden".
An der Börse werde der Technologieanbieter mit knapp einer halben Milliarde Euro bewertet. In Kürze werde das Unternehmen aus Reutlingen in den TecDAX aufgenommen. Das sollte die Aufmerksamkeit für den Titel international weiter erhöhen. Nach der deutlichen Kurskorrektur sei Altfavorit Manz Automation alles andere als teuer. Das KGV für 2009 liege bei 16.
Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von Manz für kaufenswert. (Analyse vom 22.09.2008) (22.09.2008/ac/a/t)
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