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510300 |
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ADVA um 6,50 Euro wieder ein Kauf 25.05.2007
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "TradeCentre.de" ist die ADVA-Aktie (ISIN DE0005103006 / WKN 510300) um 6,50 Euro wieder ein Kauf.
Über ein starkes Auftaktquartal habe der Anbieter von Optical- und Ehernet-Transportlösungen, die die Einführung von leistungsfähigen Netzen für fortschrittliche Daten-, Datensicherungs- Sprach- und Videodienstleistungen beschleunigen würden, berichtet.
Der Umsatz sei aufgrund von in- und externem Wachstum um satte 85 Prozent auf einen Rekordwert von fast 69 Millionen Euro gestiegen. Eine neue Bestmarke sei auch beim Proforma Betriebsgewinn erzielt worden, der sich auf 6,9 Millionen Euro belaufen oder bei zehn Prozent vom Umsatz gelegen habe. Der proforma Quartalsgewinn habe 4,8 Millionen Euro oder zehn Cent je Aktie erreicht. Bereinigt um Aufwendungen aus den Optionsprogrammen, Firmenwertabschreibungen und Abschreibungen für immaterielle Vermögenswerte aus Unternehmenserwerben seien die Gewinne aber erheblich niedriger ausgefallen.
Speziell die Abschreibungen auf die Übernahme von Movaz und Covaro mache sich in diesem Jahr signifikant bemerkbar und drücke den Gewinn erheblich nach unten. Cashwirksam seien diese Effekte jedoch nicht. Um diese Effekte bereinigt, habe ADVA im ersten Quartal des laufenden Jahres lediglich ein EBIT von 3,6 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 1,4 Millionen Euro oder drei Cent je Aktie erzielt. Wie den Experten Finanzvorstand Andreas G. Rutsch im Hintergrundgespräch erläutert habe, hätten die Abschreibungen im Zusammenhang mit den jüngsten beiden Übernahmen in Q1 rund 2,5 Millionen Euro betragen. "Auf das Gesamtjahr 2007 entfallen insgesamt neun Millionen Euro an Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die sich aber ab dem kommenden Jahr signifikant reduzieren werden", sage Rutsch.
Ebenfalls etwas unschön sei der deutlich negative Cashflow aus der operativen Tätigkeit mit mehr als fünf Millionen Euro im ersten Quartal gewesen. "Das lag vor allem an einem deutlich erhöhten Lagerbestand zum Stichtag", so der CFO. Bereits in Q2 erwarte Rutsch einen deutlich positiven operativen Cashflow. "Im Gesamtjahr rechnen wir insgesamt mit einem positiven operativen Cashflow von 15 bis 20 Millionen Euro". Die Investitionen in Sachgüter sehe der Finanzchef bei 13 bis 15 Millionen Euro, so dass auch der Free Cashflow im Jahr 2007 positiv ausfallen sollte.
Für das zweite Quartal habe ADVA einen Umsatz von mindestens 66 Millionen Euro bei einer proforma EBIT-Marge von sieben Prozent angekündigt. Diese Erwartungen lägen unter dem Niveau des ersten Quartals und würden drastisch sinkende Umsatzbeiträge von einem wesentlichen Vertriebskanal berücksichtigen. Hierbei dürfte es sich um Lucent handeln, die einst größerer Kunde von Movaz gewesen seien und inzwischen mit Alcatel fusioniert hätten. Alcatel trete im Glasfaserbereich als Wettbewerber von ADVA auf. Trotz dieser Tatsache laufe das organische Wachstum so stark, dass ADVA diesen Effekt wettmachen könne und sogar die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 260 auf mindestens 267 Millionen Euro erhöht habe. Die proforma Betriebsmarge solle im Gesamtjahr bei neun Prozent oder bei 24 Millionen Euro liegen. Abzüglich der erwähnten hohen Abschreibungen, dem Finanzaufwand und Steuern würden die Experten unterm Strich einen Gewinn von 8,5 bis 9 Millionen Euro oder einen Gewinn je Aktie von circa 20 Cent erwarten.
Inklusive der Abschreibungen sei die Aktie auf Basis der Nettogewinne recht ambitioniert bewertet. Besonders angelsächsische und US-Investoren, die hauptsächlich bei ADVA investiert seien, würden diesen Effekt aber herausrechnen, um das Unternehmen mit den Wettbewerbern besser vergleichen zu können.
Im Bereich um 6,50 Euro ist für die Experten von "TradeCentre.de" die ADVA-Aktie wieder ein Kauf. (Analyse vom 25.05.2007) (25.05.2007/ac/a/t)
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