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EPCOS kaufen und liegenlassen


01.03.2007
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" empfehlen die Aktie von EPCOS (ISIN DE0005128003 / WKN 512800) zu kaufen und liegenzulassen.

Der Kursverlauf des aus einem Joint-Venture zwischen Siemens und Matsushita hervorgegangenen Unternehmens habe in den letzten Jahren einem einzigen Trauerspiel geglichen.

Das Hauptgeschäft würden die Münchener mit elektronischen Bauelementen und Modulen für die Automobil- und Kommunikationsindustrie sowie die Konsum-Elektronik betreiben. Gerade dieser Bereich leide aber nach wie vor unter einem enormen Preisdruck, ausgehend von Asien. Die Billigimporte aus China dürften 2007 erneut im zweistelligen prozentualen Bereich zunehmen.

Der Einfuhrpreisindex sei in den letzten drei Jahren in diesem Bereich dramatisch gefallen. Das sei gut für die Elektrotechnik- und Elektronikbranche selbst, die derzeit einen echten Wachstumsschub erlebe. Schlecht sei es aber für die Zulieferer von Bauelementen.

EPCOS habe im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007 (01.10. bis 31.12.2006) erneut die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen können. Der operative Gewinn habe zwar die eigenen Erwartungen getroffen, sei jedoch rund zehn Prozent unterhalb der Prognosen der Analysten geblieben - und das sei letztendlich die Benchmark, die es zu schlagen gelte.

Schuld sei der margenschwache Umsatz bei Piezo-Aktuatoren gewesen, habe es von Unternehmensseite geheißen.


Das seien Schaltelemente für Einspritzanlagen von Motoren. Auch der Ausblick fürs zweite Quartal sei "aufgrund saisonal schwächerer Nachfragen aus dem Mobilfunkbereich und von den Herstellern von Konsumelektronik" bescheiden ausgefallen.

Die Folge sei ein stagnierender Umsatz und aufgrund eines verschlechterten Produktmixes ein sinkendes EBIT.

Bei Langfrist-Aktionären dürften derartige Begründungen für äußerst schlechte Laune sorgen, würden sie doch bereits seit Jahren von Quartal zu Quartal vertröstet.

Offenbar sei EPCOS mit seiner strategischen Ausrichtung immer einen Schritt zu spät dran. Erst jetzt werde erkannt, dass weitere Fertigungsverlagerungen nach China, Indien und Ungarn vonnöten seien.

Warum also überhaupt Aktien von EPCOS kaufen? Zum einen gehöre das Unternehmen zu den am attraktivsten bewerteten Aktien im TecDAX. Insbesondere das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,6 und das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis von 5,9 seien verlockend. Doch die eigentliche Kursfantasie komme wo ganz anders her: In einer Meldung, die vergangenen Dienstag über die Nachrichtenticker gelaufen sei und weitgehend unbeachtet geblieben sei, könnte der Schlüssel für künftige Kursgewinne liegen. Darin habe es geheißen, dass angelsächsische Investoren ihre Anteile an EPCOS von ursprünglich 30 auf jetzt rund 40 Prozent aufgestockt hätten. Übersetzt heiße dies: Heuschrecken-Alarm! Denn nach den Beteiligungsverkäufen von Siemens und Matsushita würden sich 100 Prozent der ausstehenden Aktien im Streubesitz befinden.

EPCOS sei also eine leichte Beute für angelsächsische Hedge-Fonds. So ambivalent ein solcher Einstieg prinzipiell auch zu beurteilen sei. Dem Aktienkurs würde es wohl auf jeden Fall gut tun! Der Chefredakteur vom "Geldanlage-Report", Armin Brack, rechne damit, dass sich hier in den nächsten Wochen oder Monaten was tun werde. Und dann könnte aus dem langweiligen "Underperformer" auf einmal ein heißer Übernahmekandidat werden.

Anleger sollten daran denken: Der frühe Vogel fange den Wurm!

Daher gilt für geduldige Investoren: EPCOS auf aktuellem Niveau kaufen und liegenlassen, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (01.03.2007/ac/a/t)



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