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ErSol Downgrade


21.02.2007
AC Research

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research senkt sein Rating für die Aktien von ErSol (ISIN DE0006627532 / WKN 662753) von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "halten".

Die Gesellschaft habe vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 veröffentlicht.

Demnach habe das Unternehmen 2006 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Kapazitätsausbaus, der bereits angelaufenen Lieferungen aus den in 2005 abgeschlossenen Langfristrohstoffverträgen und der Integration der Silizium recycelnden Tochter SRS um 98% auf 127,8 Millionen Euro steigern können. Das EBIT habe sich gleichzeitig um 10,8 Millionen Euro auf 20,3 Millionen Euro erhöht. Die EBIT-Marge sei damit um 1,2 Prozentpunkte auf 15,9% gestiegen. Der Vorsteuergewinn habe sich von 9,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2005 auf nunmehr 19,7 Millionen Euro ebenfalls mehr als verdoppelt.


Die vorgelegten Zahlen seien nach Ansicht der Analysten von AC Research gemischt ausgefallen. So hätten der Umsatz leicht über den Erwartungen und das EBIT leicht unter den Erwartungen gelegen. Dabei sei das Ergebnis allerdings auch durch Integrationskosten für die Tochter SRS belastet worden.

Für das nun laufende Geschäftsjahr 2007 rechne die Konzernleitung mit einem Umsatzanstieg auf 148 bis 155 Millionen Euro und einem EBIT und EBT zumindest auf Vorjahreshöhe. Ursächlich für die insgesamt verhaltene Prognose sei der fortschreitende Ausbau der Kapazitäten im Wafer- und Solarzellenbereich, der aber erst zum Jahresende genutzt werden könne. Im laufenden Jahr wolle der Konzern die Kapazitäten im kristallinen Bereich von 60 auf 180 MWp verdreifachen und 40 MWp in der Dünnschichttechnologie aufbauen. Vor diesem Hintergrund sei im Geschäftsjahr 2008 mit einem Output von rund 140 MWp im kristallinen Bereich und etwa 24 MWp im Dünnschichtbereich zu rechnen. Als besonders erfreulich werte man es in diesem Zusammenhang, dass die Mengen auf der Absatzseite bereits zu nahezu 100% verkauft seien. Vor diesem Hintergrund erscheine im Jahr 2008 eine Verdreifachung des operativen Gewinns möglich.

Beim gestrigen Schlusskurs von 58,10 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2007e von knapp 39 nach dem Kursanstieg der vergangenen Monate bereits ausreichend bewertet. Grundsätzlich beurteile man die weiteren Geschäftsaussichten der Gesellschaft sehr positiv. Im laufenden Geschäftsjahr werde das Unternehmen durch umfangreiche Kapazitätserweiterungen die Basis für das zukünftige Wachstum legen. Ein Risikopotenzial sehe man in der anhaltenden Materialknappheit im Beschaffungsmarkt. Allerdings seien nach Unternehmensangaben die für den 2008 geplanten Output notwendigen Siliziummengen und Finanzierungen gesichert. Vor diesem Hintergrund rechne man für 2008 mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung. Allerdings könne der relativ verhaltene Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2007 die Aktienkursentwicklung in den kommenden Wochen belasten.

Die Analysten von AC Research senken ihr Rating für die Aktien von ErSol von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "halten". (21.02.2007/ac/a/t)




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