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GPC Biotech investiert bleiben 11.12.2006
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten in der Aktie von GPC Biotech (ISIN DE0005851505 / WKN 585150) weiter investiert zu bleiben.
Das Biotechunternehmen habe Ende September positive Ergebnisse der doppelt verblindeten, randomisierten Phase-3-Zulassungsstudie SPARC (Satraplatin and Prednisone Against Refractory Cancer) bekannt gegeben. Die Studie untersuche Satraplatin in Kombination mit Prednisone im Vergleich zu Placebo in Kombination mit Prednisone als eine Zweitlinien-Chemotherapie bei 950 Patienten mit hormonresistentem Prostatakrebs. Die Studiendaten würden zeigen, dass die Ergebnisse für das progressionsfreie Überleben (die Zeitspanne bis zum Krankheitsfortschritt) unter Anwendung der im Studienprotokoll vorgesehenen "Log-Rank"-Analyse statistisch hoch signifikant seien.
Das progressionsfreie Überleben sei der primäre Endpunkt der SPARC-Studie für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren in den USA. Angesichts dieser erfreulichen Daten sei es kein Wunder, dass die Experten auf dem Eigenkapitalforum einen zufriedenen Finanzvorstand, Mirko Scherer, zum Hintergrundgespräch angetroffen hätten. Hervorzuheben sei zudem, dass Satraplatin das Risiko des Fortschreitens der Krankheit um 40 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe verringere.
Der weitere Fahrplan bis hin zur Einführung sehe nunmehr folgendermaßen aus: "Wir beabsichtigen die nächsten Schritte mit der US-Zulassungsbehörde FDA einzuleiten, mit dem Ziel, die Einreichung des kompletten Zulassungsantrages für die Vermarktung von Satraplatin bis spätestens Ende Januar 2007 abzuschließen", sage Scherer. Vorausgesetzt Priority Review werde gewährt, habe die FDA sechs Monate Zeit, das Medikament zuzulassen. "Wenn alles gut läuft, erwarten wir ab Mitte 2007 die Zulassung für die USA und erste Umsatzerlöse in der zweiten Jahreshälfte aus der Vermarktung". Die Vermarktung in den USA erfolge unter eigener Regie. "Wir werden im ersten Halbjahr beginnen und eine eigene Vertriebsmannschaft aufbauen".
Zunächst sollten 40 bis 50 Leute eingestellt werden. Ein Mitarbeiter schlage mit rund 175.000 Euro zu Buche. Der Aufbau dürfte den Konzern nach den Berechungen der Experten im ersten Schritt 8,5 Millionen Euro kosten. In einem zweiten Schritt solle die Anzahl der Mitarbeiter auf 60 bis 80 Leute erhöht werden. In Europa sei die Pharmion Corporation für die Vermarktung zuständig. Der Antrag zur Marktzulassung bei der europäischen Zulassungsbehörde EMEA sei für das erste Halbjahr 2007 geplant. Für Asien sei GPC Biotech für einen Partner offen. "Das Interesse ist sehr groß und seit Bekanntgabe der Studienergebnisse stark gestiegen. Wir befinden uns in Gesprächen und wollen für diese Region in 2007 einen Partner präsentieren", sage der CFO.
Weitere Highlights seien für 2007 Neuigkeiten bezüglich der Fortschritte von Satraplatin in Kombinationsstudien. Zudem solle im ersten Halbjahr der Antikörper die Phase I abschließen; eine Phase-II könnte bereits im zweiten Halbjahr 2007 begonnen werden, erläutere Scherer. Der Cashburn der Gesellschaft werde aufgrund des Aufbaus der eigenen Vertriebsmannschaft in den USA, der Fortsetzung von Kombinationsstudien und weiterer Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung nicht abnehmen.
"Wir werden weiter stark investieren, weshalb unser Cashburn zumindest in 2007 sicherlich nicht sinken wird", sage der Finanzchef. "TradeCentre" schätze, dass das Unternehmen in diesem Jahr einen Verlust von circa 60 Millionen Euro ausweisen werde. Der Netto-Cashburn habe in Q2 und Q3 2006 bei 16,1 und 14,6 Millionen Euro gelegen und dürfte sich in der Range weiter fortsetzen.
Die x-fachen Kaufempfehlungen für die Aktie hätten sich bezahlt gemacht. Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von GPC Biotech weiter investiert zu bleiben. (11.12.2006/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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