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ErSol um 40 Euro kaufen 24.07.2006
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von ErSol (ISIN DE0006627532 / WKN 662753) erst bei Kursen um 40 Euro zu kaufen.
Der Erfurter Solarkonzern wolle bis ins Jahr 2008 die Produktionskapazität massiv ausbauen. Derzeit arbeite das Unternehmen an der Erweiterungsstufe der Wafer-Gesamtkapazität auf rund 45 Megawatt. Über die Tochtergesellschaft ASi Industries GmbH produziere und vertreibe die Gesellschaft Ingots und Wafer in monokristalliner Form, die als Vorprodukte zur Fertigung von Solarzellen verwendet würden. Diese Kapazität der Wafer solle innerhalb von 18 Monaten auf gut 100 Megawatt nochmals verdoppelt werden.
Zudem wolle der Vorstandschef Claus Beneking die Fertigungskapazität zur Herstellung von Solarzellen massiv ausweiten. Anstatt der bisher geplanten 110 Megawatt solle sich die Kapazität bis Ende 2007 auf 180 Megawatt verdreifachen. Das Vorhaben koste natürlich eine Menge Geld. ErSol beabsichtige in den Jahren 2006 und 2007 rund 190 Millionen Euro zu investieren. Die Investition von über 80 Millionen Euro in die Dünnschichtmodul-Fertigung sei bei dieser Summe bereits inbegriffen.
Per Ende März habe die Gesellschaft noch über eine Liquidität von knapp 90 Millionen Euro verfügt. Wie den Experten von "TradeCentre.de" CEO Beneking im Hintergrundgespräch erkläre, sei für die Investitionen in den Kapazitätsausbau keine Kapitalerhöhung nötig. "Wir finanzieren die Investitionen aus unserem operativen Cashflow, Fremdmittel und Fördermittel", so Beneking. Für das Jahr 2008 sei es das Ziel die Gesamtproduktionskapazität auf 220 Megawatt zu erhöhen.
Spätestens im Jahr 2010 strebe Beneking eine Produktionskapazität von 400 Megawatt an. 150 Megawatt sollten hierbei auf die Produktion von Modulen mit der Dünnschicht-Technologie fallen. "Unser Ziel ist mittelfristig zu den Top Ten der Solarzellen-Hersteller zu gehören", sage Beneking. Heute nehme ErSol einen Rang unter den Top 20 ein. Der Marktanteil solle sich im Jahr 2010 auf fünf bis zehn Prozent belaufen. Der Firmenchef rechne in diesem Jahr mit Einnahmen von bis zu 125 Millionen Euro und einem EBIT respektive EBT von 25 bis 30 Millionen Euro. Die operative Marge von rund 20 Prozent für dieses Jahr könne sich sehen lassen. Der Vorstandschef gebe sich mit dieser Rendite allerdings noch längst nicht zufrieden. "Unser internes Ziel bei der Marge liegt deutlich über der Marke von 20 Prozent".
Eine konkrete Umsatzprognose für die nächsten Jahre habe der CEO allerdings nicht preisgeben wollen. Anhand der Anzahl der geplanten Megawatt lasse sich allerdings ausrechnen, dass sich die Einnahmen im Jahr 2008 auf circa 250 Millionen Euro verdoppeln müssten. Das Schöne bei den Erfurtern: "Die erhöhte Produktion ist zu 80 Prozent bereits für das Jahr 2008 verkauft", sage Beneking. "Unsere Aufträge reichen sogar bis ins Jahr 2015", ergänze er.
Auf der Rohstoffseite habe sich das Unternehmen genügend Silizium gesichert. "Wir haben auch hier längerfristige Verträge mit Lieferanten geschlossen, die bis ins Jahr 2015 reichen". Beneking mache sich an dieser Stelle auch keine Sorgen, dass sich die Knappheit von Silizium auflöse und aufgrund der Mengen die Preise purzeln würden und ErSol eventuell zu teuer eingekauft habe. "Wir haben unsere Verträge deutlich unter dem aktuellen Spotpreis des Siliziums abgeschlossen und machen uns darüber keine Sorgen. Da die Nachfrage nach Silizium in den nächsten Jahren weiterhin sehr hoch sein wird, kann ich mir einen massiven Preisrutsch nicht vorstellen", erkläre Beneking.
ErSol werde an der Börse derzeit mit 442 Millionen Euro bewertet. Das KGV für dieses Jahr liege bei 28 und reduziere sich in 2007 auf 22. Das Unternehmen sei gut. Die Aktie sei allerdings kein Schnäppchen.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten die ErSol-Aktie erst bei Kursen um 40 Euro zum Kauf. (24.07.2006/ac/a/t)
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