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GPC Biotech akkumulieren


23.11.2005
Pacific Continental Sec.

Die Wertpapierexperten von "pacconsec.de" raten, die Aktie von GPC Biotech (ISIN DE0005851505 / WKN 585150) zu akkumulieren.

GPC Biotech habe seine Zahlen für das dritte Quartal 2005 veröffentlicht und aufgrund höherer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen müssen.

Wie der im TecDAX notierte Konzern mitgeteilt habe, habe der Konzernumsatz bei 2,126 Mio. Euro gelegen, nach 2,59 Mio. Euro im dritten Quartal 2004. Der Verlust beim Betriebsergebnis habe sich auf 17,4 Mio. Euro belaufen, nach einem Minus von 10,45 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Periodenfehlbetrag habe sich von 9,85 Mio. Euro bzw. 34 Cent je Aktie auf 16,50 Mio. Euro bzw. 55 Cent je Aktie erhöht.


Anfang November habe GPC Biotech die Patientenaufnahme für eine Phase-2-Studie mit seinem Krebsmedikamentenkandidaten Satraplatin gestartet. In der Studie werde Satraplatin bei Patientinnen untersucht, die an metastasiertem Brustkrebs leiden würden und bereits eine Chemotherapie durchlaufen hätten. Das wichtigste Ziel dieser Phase-2-Studie sei die Bestimmung der objektiven Tumoransprechrate bei der Behandlung dieser Patientengruppe mit Satraplatin. Das Präparat befinde sich bereits in einer Phase-3-Zulassungsstudie als Zweitlinien-Chemotherapie zur Behandlung von hormonresistentem Prostatakrebs. Das TecDAX-Unternehmen führe zudem weitere klinische Studien durch, die das Potenzial von Satraplatin in verschiedenen anderen Tumorarten untersuchen sollten.

Vor einer Woche seien neue präklinische Daten zu Satraplatin veröffentlicht worden, die positiv ausgefallen seien. Daten aus Studien, welche die zelltötende Wirkung von Tarceva (Erlotinib), Paclitaxel und 5-FU in Einzelanwendung und in Kombination mit Satraplatin auf verschiedene Tumor-Zelllinien untersucht hätten, würden zeigen, dass in allen Experimenten die Wirksamkeit bei einer sequenziellen Behandlung in Kombination mit Satraplatin höher gewesen sei, als bei der Einzelanwendung der Medikamente.

Vor zwei Wochen habe die Biotechgesellschaft mitgeteilt, dass das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde für biologische und hämatologische Arzneimittel, die Genehmigung erteilt habe, in Deutschland die klinischen Studien im Menschen mit dem monoklonalen Krebsantikörper 1D09C3 beginnen zu dürfen. Zudem untersuche die offene Phase-1-Studie den Krebsantikörper 1D09C3 bei Patienten, die an einem resistenten B-Zell-Tumor leiden würden oder nach einer zuvor durchgeführten Standardtherapie einen Rückfall erlitten hätten.

Die Q3-Zahlen hätten im Rahmen der Analystenschätzungen gelegen. Wichtiger sei, dass GPC Biotech derzeit bei der Entwicklung der Krebsmedikamentenprogramme gute Fortschritte mache. Diesbezüglich rechne man auch weiterhin mit einem positiven Nachrichtenfluss, welcher der Aktie weiteren Auftrieb geben dürfte. Finanziell sei die Gesellschaft mit liquiden Mitteln in Höhe von 108,9 Mio. Euro gut aufgestellt. Aktuell notiere das GPC Biotech-Papier bei 9,40 Euro, dies entspreche einem Aufschlag gegenüber dem Vortag von gut 0,5%. Da die weitere Kursentwicklung jedoch stark von der künftigen Entwicklung von Satraplatin abhänge, eigne sich der Titel nur für spekulativ veranlagte Anleger.

Die Wertpapierexperten von "pacconsec.de" stufen die GPC Biotech-Aktie mit "akkumulieren" ein.




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