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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 167,60 € |
167,40 € |
+0,20 € |
+0,12 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006916604 |
691660 |
- € |
- € |
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Pfeiffer Vacuum halten 09.11.2005
Bankhaus Lampe
Der Analyst Roland Könen vom Bankhaus Lampe empfiehlt weiterhin, die Aktien von Pfeiffer Vacuum (ISIN DE0006916604 / WKN 691660) zu halten.
Pfeiffer Vacuum habe gestern die Neun-Monatszahlen 2005 veröffentlicht, die wie erwartet auf der Ergebnisseite deutlich überproportional gegenüber dem Umsatz gestiegen seien, auch wenn aus dem zum Jahresanfang eingestellten DVD-Geschäft noch negative Ergebnisbeiträge (0,8 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2005) zu verzeichnen gewesen seien. Insgesamt hätten die vorgelegten Daten auf der Umsatzseite unter, auf der Ergebnisseite jedoch im Rahmen der Erwartungen der Analysten vom Bankhaus Lampe, gelegen.
Zu beachten sei, dass die Umsatz- und EBIT-Zahlen nur die fortgeführten Aktivitäten beinhalten würden und die 2004er Daten dementsprechend angepasst worden seien.
Der Auftragseingang sei in den ersten neun Monaten 2005 um 4% auf 122 Mio. Euro gestiegen, so dass das Book-to-Bill-Ratio bei 1,04 liege. Insbesondere bei den Turbopumpen, die rund 40% zum Gesamtumsatz beitragen würden, sowie bei den Vorpumpen habe die Gesellschaft zweistellige Zuwächse (13% bzw. 17%) verzeichnen können. Der Auftragsbestand habe sich analog um knapp 4 Mio. Euro auf 30 Mio. Euro erhöht.
Für das Gesamtjahr erwarte das Management eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf rund 160 Mio. Euro, wobei das vierte Quartal gegenüber den Vorquartalen leichte Umsatzsteigerungen zeigen sollte. Auf der operativen Ergebnisseite gehe die Gesellschaft von einer gleich bleibenden oder leicht verbesserten Rentabilität im Schlussquartal aus, so dass auf Gesamtjahressicht eine EBIT-Marge von 22,5% bis 23,0% (bislang: 22,0%) avisiert werde.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe hätten angesichts der vorgelegten Daten und des gegebenen Ausblicks ihre Planzahlen für das laufende sowie die beiden kommenden Geschäftsjahre überarbeitet, da sie davon ausgehen würden, dass der Konzern seine erhöhten Margenziele erreichen werde. In Summe erhöhe sich durch die Anpassungen, die insbesondere die Herstellungskostenquote betreffen würden, die Ergebnisschätzung je Aktie 2005 von 2,55 Euro auf 2,68 Euro. In 2006 bzw. 2007 gehe man aktuell von einem Gewinn in Höhe von 2,78 Euro (zuvor: 2,67 Euro) bzw. 2,94 Euro (2,83 Euro) aus.
Die vorgelegten Zahlen würden wie auch schon in den beiden Vorquartalen zeigen, dass der Ausstieg aus dem DVD-Geschäft der richtige strategische Schritt gewesen sei. Man erwarte aktuell, dass die Gesellschaft mit der Fokussierung auf ihr Kerngeschäft nachhaltig eine operative Marge von gut über 20% erreichen könne. Angesichts dieser Grundlagen würden die Analysten vom Bankhaus Lampe im Rahmen ihres konservativ gerechneten DCF-Modells (Terminal Value: 0%, Beta: 1,0, WACC: 8,7%) einen Fair Value von knapp 48 Euro errechnen. In der Vergangenheit seien sie angesichts der Margenstärke und des Wachstumspotenzials sowie der grundsoliden Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 80% und einer Nettoliquidität von annähernd 60 Mio. Euro immer der Auffassung gewesen, dass der Konzern in seiner jetzigen Struktur mit einem Gewinnmultiplikator von rund 15 fair bewertet sei. Entsprechend ergebe sich nach der Anpassung ihres Prognosemodells auf Basis der 2007er Planzahlen ein Fair Value von rund 44 Euro, der durch das Ergebnis ihres DCF-Modells untermauert werde.
Unter Berücksichtigung der beiden Bewertungsansätze erhöhen die Analysten vom Bankhaus Lampe ihr Kursziel auf Jahressicht von zuvor 42,00 Euro auf 45,00 Euro, aufgrund des sich hieraus ergebenden nur beschränkten Kurspotenzials bestätigen sie jedoch ihre Einschätzung für die Aktie von Pfeiffer Vacuum nur mit einem "halten"-Rating.
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