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Dow Jones Prognose zum Wochenstart: Handelskrieg mit der EU erschüttert die Wall Street


13.07.2025
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) -




Dow Jones Analyse: Handelskrieg mit der EU – Das erwartet Anleger am<br><br>Montag

Dow Jones Prognose zum Wochenstart: Handelskrieg mit der EU erschüttert die Wall Street


New York, Sonntag, 13. Juli 2025 – Die neue Woche beginnt für den Dow Jones Industrial Average unter denkbar schlechten Vorzeichen. Nach einem Kursverlust von -0,625 % bzw. -279,13 Punkten am Freitag auf 44.371,51 Punkte steht die Wall Street vor einem unruhigen Montag. Die Dow Jones Prognose ist geprägt von geopolitischen Risiken, steigenden Zinsen und einem dramatischen Handelsstreit mit der Europäischen Union.

Zölle gegen Europa: Trump entfesselt nächsten Handelskonflikt

Mit einem überraschenden Paukenschlag kündigte US-Präsident Donald Trump am Samstag, den 12. Juli an, ab dem 1. August 2025 pauschale 30 % Zölle auf sämtliche EU-Importe zu verhängen. In seinem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte er deutlich:

"Ab dem 1. August erheben wir pauschale 30 % Zölle auf alle EU- Importe – unabhängig von sektoralen Tarifen. Auch Umgehung über Drittländer wird sanktioniert."

"Wer in den USA produziert, zahlt keine Zölle. Gegenzölle der EU werden mit zusätzlichen Maßnahmen beantwortet."

Von der Leyen konterte prompt auf X:

"Ein 30 %-Zoll auf EU-Exporte würde Unternehmen, Verbraucher und Patienten auf beiden Seiten des Atlantiks schaden. Wir arbeiten weiter an einer Einigung bis zum 1. August."

"Gleichzeitig sind wir bereit, die Interessen der EU mit verhältnismäßigen Gegenmaßnahmen zu schützen."

Zweiter Zollhammer gegen Kanada

Bereits am Freitag hatte Trump mit einem weiteren Zollschreiben an Kanada für Unruhe gesorgt. Darin kündigte er ebenfalls pauschale 35% Zölle auf alle kanadischen Importe in die USA ab dem 1. August an und sorgte damit bereits für massive Verunsicherung an der Wallstreet

Renditeschock am US-Anleihemarkt

Der Dow Jones Check zeigt zudem eine wachsende Nervosität bei US-Investoren: Die Rendite der 10-jährigen Treasuries sprang am Freitag um +1,54 % auf 4,417 %, die der 30- jährigen Papiere sogar um +1,79 % auf 4,955 % . Institutionelle Anleger stoßen US-Staatsanleihen in großem Stil ab – ein Misstrauensvotum gegen Trumps Wirtschaftspolitik.

Angesichts dieser Eskalation erwarten Analysten für Montag eine schwächere Eröffnung des Dow JonesInsbesondere exportstarke Unternehmen und zinssensitive Sektoren stehen im Fokus der Dow Jones Analyse.

Dow Jones Einzelprognosen für Montag, 14.07.2025

Im folgenden Dow Jones Check finden Sie eine detaillierte Dow Jones Prognose mit Einschätzungen für alle 30 im Index enthaltenen Werte – sortiert nach Performance vom Freitag:

  • UnitedHealth Group (+1,53 %) (ISIN: US91324P1021, WKN: A0MNJY, Symbol: UNH): Defensive Stärke im Gesundheitssektor. Wenig exportabhängig, dürfte sich am Montag robust zeigen.
  • Amazon.com (+1,24 %) (ISIN: US0231351067, WKN: 906866, Symbol: AMZN): Prime Day sorgt für Rückenwind. Zollrisiken bei Hardware und Cloud-Infrastruktur könnten aber bremsen.
  • Chevron Corp (+0,74 %) (ISIN: US1667641005, WKN: 852552, Symbol: CVX): Energiesektor bleibt stabil. Währungseffekte durch Handelskonflikte möglich.
  • McDonald’s (+0,51 %) (ISIN: US5801351017, WKN: 856958, Symbol: MCD): Konsumstark, geringe EU-Abhängigkeit. Könnte als sicherer Hafen gelten.
  • NVIDIA (+0,50 %) (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Symbol: NVDA): KI bleibt stark, aber Investoren achten auf Exportbeschränkungen für Chips.
  • Microsoft (+0,37 %) (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Symbol: MSFT): Cloud-Gigant, leicht belastet durch EU-Geschäft. Aber solide Bilanz spricht für Stabilität.
  • Boeing Co. (+0,33 %) (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Symbol: BA): Exportorientiert, besonders von EU-Zöllen betroffen. Risiko steigt.
  • Coca-Cola (+0,14 %) (ISIN: US1912161007, WKN: 850663, Symbol: KO): Defensiver Titel mit starker Markenposition. Belastung durch Zölle begrenzt.
  • Honeywell International (-0,35 %) (ISIN: US4385161066, WKN: 870153, Symbol: HON): Industrieausrüster – klar betroffen vom transatlantischen Konflikt.
  • JPMorgan Chase (-0,46 %) (ISIN: US46625H1005, WKN: 850628, Symbol: JPM): Zinsanstieg könnte Marge stützen, aber Marktunsicherheit belastet Banken.
  • Walmart (-0,48 %) (ISIN: US9311421039, WKN: 860853, Symbol: WMT): Binnenmarktfokus als Vorteil, aber steigende Importkosten könnten drücken.
  • Johnson & Johnson (-0,50 %) (ISIN: US4781601046, WKN: 853260, Symbol: JNJ): Pharmawerte bleiben gefragt. Exportabhängigkeit begrenzt.
  • Goldman Sachs Group (-0,59 %) (ISIN: US38141G1040, WKN: 920332, Symbol: GS): Investmentbanking leidet unter Volatilität. Zinsvorteile könnten ausgleichen.
  • Apple (-0,59 %) (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Symbol: AAPL): EU ist Schlüsselmarkt – hohe Zollrisiken. Anleger reagieren zunehmend nervös.
  • Travelers Companies (-0,59 %) (ISIN: US89417E1091, WKN: A0MLX4, Symbol: TRV): Solide Bilanz, aber steigende Schäden aus Naturereignissen im Blick.
  • Caterpillar (-0,59 %) (ISIN: US1491231015, WKN: 850598, Symbol: CAT): Klarer Verlierer im Handelskrieg – Maschinenexporte ins Wanken.
  • Merck & Co. (-0,79 %) (ISIN: US58933Y1055, WKN: A0YD8Q, Symbol: MRK): Gesundheitsbranche defensiv, aber Preisdruck durch Importkomponenten möglich.
  • Home Depot (-0,87 %) (ISIN: US4370761029, WKN: 866953, Symbol: HD): Zinsängste drücken auf Bausektor. Konsumzurückhaltung könnte belasten.
  • Procter & Gamble (-0,91 %) (ISIN: US7427181091, WKN: 852062, Symbol: PG): Weltweit stark vertreten – profitiert langfristig von Markenstärke.
  • 3M Co (-0,94 %) (ISIN: US88579Y1010, WKN: 851745, Symbol: MMM): Diversifiziert, aber viele Geschäftsbereiche exportabhängig.
  • Verizon Communications (-0,98 %) (ISIN: US92343V1044, WKN: 868402, Symbol: VZ): Binnenmarktfokus, aber Schuldendienst wird teurer.
  • Cisco Systems (-1,18 %) (ISIN: US17275R1023, WKN: 878841, Symbol: CSCO): Netzwerkprodukte ausgesetzt bei EU-Zöllen. Margen könnten schrumpfen.
  • IBM (-1,34 %) (ISIN: US4592001014, WKN: 851399, Symbol: IBM): Altlasten und globale Geschäftslast – zusätzlicher Druck durch Europa.
  • Walt Disney Company (-1,39 %) (ISIN: US2546871060, WKN: 855686, Symbol: DIS): Parkgeschäft läuft, aber Film- und Streamingbereich zollgefährdet.
  • Sherwin-Williams (-1,68 %) (ISIN: US8243481061, WKN: 856050, Symbol: SHW): Chemikalienexporte in EU unter Druck – Kosten steigen.
  • Amgen (-1,70 %) (ISIN: US0311621009, WKN: 867900, Symbol: AMGN): Biotech-Favorit, aber Lieferketten teils transatlantisch verzahnt.
  • American Express (-1,77 %) (ISIN: US0258161092, WKN: 850226, Symbol: AXP): Konsumrisiken und steigende Zinsen bremsen Finanzwerte.
  • Visa (-2,23 %) (ISIN: US92826C8394, WKN: A0NC7B, Symbol: V): Zinssensibel – Druck auf das Transaktionsvolumen möglich.
  • Salesforce (-2,24 %) (ISIN: US79466L3024, WKN: A0B87V, Symbol: CRM): Software stark in EU präsent – wachstumsstark, aber zollanfällig.
  • NIKE B (-2,67 %) (ISIN: US6541061031, WKN: 866993, Symbol: NKE): Produktionskette global – Zölle könnten Marge stark treffen.


Fazit: Die Dow Jones Prognose für Montag fällt klar negativ aus. Insbesondere Exportwerte und zinssensitive Branchen dürften unter Druck geraten. Defensive Titel wie UnitedHealth oder McDonald's könnten dagegen als sichere Häfen dienen. Die Märkte schauen nun gespannt auf mögliche diplomatische Reaktionen aus Brüssel und Ottawa.


(13.07.2025/ac/a/n)



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