Dow Jones Analyse: Handelskrieg schockt Wall Street – Apple & Co
unter Druck
Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Datum: 23. Mai 2025
Dow Jones Prognose: 50%-Zölle gegen EU & Apple-Schock – Wall
Street vor einem schweren Handelstag
Die heutige Dow Jones Analyse steht unter dem
Eindruck zweier massiver Belastungsfaktoren: US-Präsident Donald Trump hat
angekündigt, ab dem 1. Juni 50% Strafzölle auf Produkte aus der Europäischen
Union zu verhängen. Parallel dazu kündigte Trump an, dass auf jedes
iPhone, das nicht in den USA produziert wird, künftig ein Zoll
von 25% erhoben werden soll.
Die Reaktionen der Märkte sind deutlich: Der Dow
Jones fällt im vorbörslichen Handel um -1,32% auf 41.304 Punkte. Auch
der S&P 500 (-1,45%) und der Nasdaq 100
(-1,80%) zeigen starke Verluste. Zugleich springt der VIX, das
Angstbarometer der Wall Street, um 7,95% auf 22,28 Punkte.
Die Zinsmärkte signalisieren ebenfalls Stress: Die Rendite 10-jähriger
US-Staatsanleihen sinkt leicht auf 4,468%, was auf eine erhöhte Nachfrage nach
sicheren Häfen schließen lässt.
Dow Jones vorbörsliche Gewinner des Tages
- Verizon (US92343V1044, 868402, VZ): +0,79%
auf 43,47 USD – wenig betroffen, da keine EU-Exporte betroffen sind. - Coca-Cola (US1912161007, 850663, KO):
+0,66% auf 71,61 USD – solide US-Nachfrage, geringe China/EU-Abhängigkeit. - P&G (US7427181091, 852062, PG): +0,46% auf
165,79 USD – Konsumgüter gefragt, geringe Zollgefahr. - Johnson & Johnson (US4781601046, 853260, JNJ):
+0,10% auf 152,77 USD – Defensivwert mit geringer EU-Exposition.
Dow Jones vorbörsliche Verlierer des Tages
- Apple (US0378331005, 865985, AAPL): -3,59%
auf 194,13 USD – 25% Strafzoll auf China-iPhones droht
Margen stark zu belasten. - Amazon (US0231351067, 906866, AMZN):
-3,10% – EU-Exporte betroffen, Unsicherheit über künftige Handelsbeziehungen. - Goldman Sachs (US38141G1040, 920332, GS):
-2,51% – Marktvolatilität belastet Investmentbanking. - Salesforce (US79466L3024, A0B87V, CRM):
-2,34% – Tech-Verkauf zieht den Sektor breit nach unten. - Boeing (US0970231058, 850471, BA): -1,79% –
EU-Zölle könnten Luftfahrtverträge beeinflussen.

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