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sunways zeichnen 01.02.2001
GoingPublic-Online
Von heute bis zum 7. Februar können die Aktien der sunways AG (WKN 733220) gezeichnet werden, berichten die Analysten von „GoingPublic-Online“.
Die Bookbuilding-Spanne für die Aktien des Herstellers von Solarzellen und Photovoltaik-Zusatzgeräten bewege sich zwischen 5,50 und 7 Euro. Die Emission werde von einem Konsortium aus der Landesbank Baden-Württemberg (Lead) und equinet Securities (Co-Lead) begleitet. Weitere Mitglieder im Konsortium seien die SchmidtBank und der Online-Broker Consors. Die Erstnotiz am Neuen Markt sei für den 9. Februar geplant. Zum Angebot würden 2,89 Mio. Inhaberstückaktien kommen, von denen 2,62 Mio. aus einer Kapitalerhöhung stammen würden. Zusätzlich bestehe die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von 330.000 Stück aus dem Besitz von Altaktionären. Der Free Float werde nach dem Börsengang maximal 35 % betragen.
Die sunways AG, Konstanz, sei 1993 gegründet worden. Das Unternehmen produziere kleinteilige Solarzellen sowie–als Zusatzgerät von Photovoltaik-Anlagen–einen Wechselrichter, der zur Einspeisung von Solarstrom in öffentliche Netze diene. Neben diesen klassischen Produkten der Photovoltaik-Technologie entwickele sunways in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz technologisch innovative Solarzellen. Die erste zur Serienreife gebrachte Neuentwicklung sei die transparente POWER-Solarzelle, die seit November 2000 in einer neuen Produktionsanlage mit Reinraum-Technologie gefertigt werde. Auf die dank mikroskopisch feiner Löcher halb durchsichtige POWER-Solarzelle halte sunways Patente in Deutschland, USA und Japan (beantragt). In der Erprobungsphase befinde sich die „bifaciale“ Solarzelle, die beidseitig Sonneneinstrahlung verarbeiten könne und daher für eine senkrechte Aufstellung geeignet sei.
Der Emissionserlös solle vorwiegend für die Ausweitung der Produktionskapazitäten verwendet werden. Neben der Einführung des Dreischicht-Betriebes stehe dabei vor allem der Bau weiterer Produktionshallen im Vordergrund. Daneben würden die Mittel zur Übernahme der bereits mehrheitlich zu sunways gehörenden MHH Solartechnik, Tübingen, herangezogen werden. Weitere Investitionen seien für die Verbesserung des Wirkungsgrades der POWER-Solarzelle und die Herstellung der Serienreife der bifacialen Solarzelle vorgesehen. Mittelfristig plane sunways, in die Produktion von eigenem Silizium und Siliziumwafer einzusteigen, um die ganze Wertschöpfungskette der Photovoltaik zu integrieren.
sunways verfüge mit dem Wechselrichter und den herkömmlichen Solarzellen über eingeführte Produkte im ,klassischen’ Markt der Photovoltaik. Die traditionellen Photovoltaik-Produkte hätten im letzten Geschäftsjahr noch rund 90 % des Umsatzes der sunways AG ausgemacht. Die neuartige POWER-Solarzelle und die bifaciale Solarzelle würden bis zum Jahre 2003 zum Kerngeschäft der sunways AG werden sollen. Bei der transparenten POWER-Solarzelle sei die Serienfertigung im November 2000 angelaufen. Mit den vorhandenen Produktionskapazitäten würden im laufenden Jahr 500.000 Module gefertigt werden können. Der Absatz der gesamten Jahresproduktion sei durch Lieferverträge weitgehend gesichert. Prognosen darüber hinaus seien schwierig, da bislang erst ein relevantes Referenzprojekt fertiggestellt worden sei. Schwierigkeiten könnten sowohl aus einer zurückgehenden als auch aus einer überproportional ansteigenden Nachfrage resultieren, da der Aufbau weiter Produktionskapazitäten störanfällig sein könne.
sunways bewege sich mit seinen Produkten in einem Wachstumsmarkt, der noch dazu durch günstige Rahmenbedingungen (Erneuerbare-Energien-Gesetz) politisch abgesichert sei. Die Marktkapitalisierung zur Emission von maximal 70 Mio. Euro lasse noch einigen Bewertungsspielraum zu. Die Risiken in der weiteren Entwicklung des Unternehmens seien daher unterzugewichten. Angesichts der hohen vorbörslichen Kurse rate GoingPublic-Online dennoch zur Zeichnung der Aktie. Vorsichtige Anleger würden die Zeichnungsgewinne mitnehmen sollen.
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