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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007480204 748020 -   € -   €
 
 
 

Deutsche Euroshop nicht zeichnen


15.12.2000
GoingPublic-Online

Aufgrund fehlenden Zahlenmaterials sei eine Bewertung von Deutsche Euroshop (WKN 748020) nicht möglich, weshalb zu einer Zeichnung nicht geraten werden kann, so die Meinung der Experten von GoingPublic-Online.

Die Aktien des Unternehmens könnten noch bis zum 29. Dezember zu einem Festpreis von 38,40 Euro gezeichnet werden. Die Erstnotiz im Amtlichen Handel sei für den 2. Januar 2001 vorgesehen.

Zum Konsortium würden neben der Deutschen Bank (Lead) auch die Landesbank Schleswig Holstein, die Advance Bank, net.IPO, Merck Finck & Co, Veritas SG Investment Trust, die Nassauische Sparkasse, die Bank Julius Bär und VEM Virtuelles Emissionshaus gehören. Bedingung für einen Zeichnungsgröße sei eine Mindestorder von 50 Aktien.


So sollen bis zu 15,6 Mio. Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von 1,28 Euro platziert werden, die ausschließlich aus dem Besitz des Altaktionärs Deutsche Grundbesitz Management GmbH (100 %ige Tochter der Deutschen Bank) stammen würden. Lediglich eine Stückaktie bleibe nach dem IPO im Besitz der Deutschen Grundbesitz Management GmbH. Der Free Float würde somit nahezu 100% betragen.

Die Deutsche Euroshop betreibe Shopping-Center in ganz Europa. Derzeit sei das Unternehmen an acht Projekten beteiligt. Davon würden sich bereits vier Objekte im Portfolio befinden– zwei in Deutschland, eines Frankreich und eines Italien. Vier weitere Shoppingcenter seien derzeit noch in der Projektphase.

Zu den Mietern der bereits realisierten Projekte würden so namhafte Publikumsmagneten wie Karstadt, Hertie, Hennes & Mauritz, Saturn und Kinopolis zählen. Der Vermietungsstand der bestehenden Center liege derzeit bei rund 99%.

Im vergangenen Jahr habe der Konzern einen Pro-forma-Umsatz von 18,6 Mio. Euro erwirtschaften können. Die Erlöse seien ausschließlich aus Vermietungsleistungen erzielt worden und würden in Höhe von rund 2,7 Mio. Euro aus dem europäischen Ausland stammen. Der Jahresfehlbetrag habe bei rund 32,4 Mio. Euro gelegen. Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass lediglich von drei im Bau befindlichen Einkaufszentren Umsätze geflossen seien. Zudem seien Abschreibungen auf Gebäude in Höhe der maximal steuerlich zulässigen Sätze vorgenommen worden. Auch im laufenden Jahr sei aufgrund der vier Center, die sich noch die in Projektphase befinden, mit einem deutlich negativen Ergebnis zu rechnen.

Durch die Unternehmenssteuer-Reform verbessere sich ab 2002 die steuerlichen Bedingungen für Immobilien-Aktiengesellschaften. Die Körperschaftsteuer würde dann einheitlich 25 % betragen. Die Gewerbesteuer könne durch geschickte Investitionen vermieden werden.




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