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WIGE MEDIA nicht zeichnen


02.11.2000
Aktienservice Research

Die Analysten von Aktienservice Research empfehlen derzeit die Aktien von WIGE MEDIA (WKN 634770) nicht zu zeichnen.

Die WIGE MEDIA AG habe ambitionierte Pläne. So strebe das Unternehmen die globale Marktführerschaft als Komplettanbieter für Medienbetreuung von Sportveranstaltungen an, wobei man mit einer breitgefassten Angebotspalette von Life-Übertragungen mit modernster Technik über Daten- und Grafikdienste bis hin zu Internetdiensten und der mediengerechten Planung und Ausgestaltung von Sportstätten die gesamte Wertschöpfungskette abdecke.


Bis 2003 strebe WIGE einen Umsatz von über 100 Millionen DM an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 99 habe der Umsatz bei 55 Millionen DM gelegen, wobei ein Gewinn vor Steuern und Zinsen von rund 3 Millionen DM erzielt worden sei. Investitionsbedingt werde das Vorsteuerergebnis im laufenden Geschäftsjahr unter dem des Vorjahres liegen. Ab dem Folgejahr 2001 sollten wieder steigende Gewinne anfallen.

Mit dem Emissionserlös wolle das Unternehmen das weitere Wachstum forcieren, da die bisherige Unternehmensstrategie, Investitionen für die Wachstumsfinanzierung aus dem CashFlow und aus Unternehmensgewinnen zu reinvestieren, Potenzial und Geschwindigkeit des Wachstums einschränke. Mit dem Emissionserlös könne man weitaus größere Projekte zügig umsetzen.

Bei der Bewertung der Zukunftsaussichten des Sportmedien-Dienstleisters ergebe sich ein gemischtes Bild. Das 2002e-KGV auf Basis Obergrenze Bookbuildingspanne von knapp 20 sei alles andere als preiswert. Auch weise das Unternehmen derzeit eine EBIT-Marge von lediglich 2,5% auf. Dies sei entschieden zuwenig. Laut Vorstand solle diese Marge jedoch in zwei Jahren bis auf 15% steigen. Grundsätzlich verkehre das Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld, da das Marktvolumen auf dem deutschen Sportmedien- und Werbemarkt stark steigende Tendenz aufweise.

Positiv erscheine die konservative Bilanz-Politik des soliden Unternehmens. Bedenklich stimme jedoch die hohe Abgabebereitschaft der Altaktionäre, die rund 30% des Emissionserlöses vereinnahmen würden. Vor dem Hintergrund eines durchwachsenen Gesamt-Szenarios und eines ausgeglichenen Chance-/Risiko-Profils, sehe Aktienservice Research keinen direkten Handlungsbedarf.




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