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VIVA nicht zeichnen


07.07.2000
FOCUS-MONEY

Von einer Zeichnung der VIVA-Aktien (WKN 617106) rät derzeit das Anlegermagazin Focus Money ab.

Die Kölner würden in Deutschland die beiden Musikfernsehsender Viva und Viva Zwei betreiben. Das Programm bestehe aus Videoclips, daneben produziere VIVA eigene Magazin- und Comedy-Beiträge. Zielgruppe seien die 14- bis 29-jährigen. Im Geschäftsjahr 1999 habe VIVA einen Umsatz von knapp 49 Millionen Euro erzielt. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe 4,4 Millionen Euro betragen.


VIVA sehe sich selbst auf dem Weg zu einer europäischen Jugendmarke. In Polen und der Schweiz sei die Gruppe demnächst mit eigenen Sendern vertreten. Italien, Spanien, die Niederlande, Ungarn und die Vereinigten Staaten sollten folgen. Zu dem geplanten Multimedia-Netzwerk würden neben TV-Kanälen auch Radiosender und Internet-Auftritte gehören.

Hauptkonkurrent sei der Musiksender MTV, eine Tochter des US-Mediengiganten Viacom. MTV erreiche in Deutschland 30 Millionen Haushalte, VIVA erst 20 Millionen. Auch die kleineren Musikkanäle VH-1 und Onyx sowie etablierte TV-Sender wie Pro Sieben ("TV Total") oder RTL2 ("Bravo TV") würden um die konsumfreudigen Jugendlichen buhlen.

VIVA-Chef Dieter Gorny habe angekündigt, mit dem Erlös aus dem Börsengang einen Sendeplatz auf dem reichweitstärksten Astra-Satelliten zu kaufen. Das würde die Zuschauerzahl weiter erhöhen. Das Unternehmen verfüge mit VIVA über eine trendige Marke. Der Name dürfte sich auch im Web-TV als zugkräftig erweisen – allerdings sei die Internetadresse vivamediaag.de nicht gerade hitverdächtig.

Analysten und Fondsmanager würden das Papier mit einer Preisspanne bis 23 Euro für zu teuer halten. Darüber hinaus würden die Experten anmerken, das VIVA für seine Expansionsstrategie in den nächsten Monaten eine stolze Summe Geld verbrennen werde – spätestens 2001 dürfte sich VIVA-Chef Gorny frisches Geld an der Börse holen müssen, würden Beobachter schätzen.




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