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Analytik Jena zeichnen 30.06.2000
FOCUS-MONEY
Die Zeichnung der Aktien von Analytik Jena (WKN 521350) empfiehlt derzeit das Anlegermagazin Focus Money.
Der Börsengang der Analytik Jena AG an den Neuen Markt sei der vorläufige Höhepunkt einer ostdeutschen Erfolgsstory. Seit der Gründung durch drei Carl-Zeiss-Wissenschaftler 1990 habe sich das Unternehmen innerhalb weniger Jahre von einem reinen Vermarkter von Analysesystemen zu einem Anbieter kompletter Laborsysteme gewandelt. Analytik Jena entwickle und produziere heute eine breite Palette von optischen Geräten zur Untersuchung von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen.
Rund ein Drittel des Emissionserlöses wolle Analytik Jena nach Auskunft des Vorstandsvorsitzenden Klaus Berka in die Forschung und Entwicklung stecken. Dabei stehe das neue Geschäftsfeld "Bioanalytical solutions" im Vordergrund. Als Biotech-Zulieferer würden die Jenaer Manager vor allem am Geschäft mit Bio-Chips teilhaben wollen. Mit dieser revolutionären Technologie könnten etwa Medikamente und Gene gezielt in eine Zelle hineingeschleust werden. Das restliche Geld aus dem Börsengang sei für die Stärkung des Auslandsvertriebes und für Akquisitionen reserviert.
In Deutschland verfüge das Unternehmen mit Marktanteilen von bis zu 30% in einigen Segmenten über eine komfortable Position. Jetzt wolle Analytik Jena auch in den USA Fuß fassen. Dort jedoch würden sich die Schwergewichte der Branche – Agilent, Perkin-Elmer und Varian – den Markt aufteilen. Die Eintrittsbarriere liege also hoch.
Die hohe Nachfrage nach Analysen für die Bereiche Pharma, Nahrungsmittel und Trinkwasser spreche für die Aktie aus Jena. Strenge Umweltauflagen würden schließlich immer genauere Messmethoden erfordern. Kursphantasie berge auch das Schlagwort "Lab on a chip". Dieser Chip komme zum Einsatz, wenn Erbinformationen in ihre Einzelteile zerlegt würden. Zu den Risiken von Analytik Jena zähle die Konzentration des Wissens auf wenige Köpfe. Außerdem hänge das Unternehmen am Subventionstropf für die High-Tech-Industrie in den neuen Bundesländern. 2001 würden die Zuwendungen die Höhe des geplanten Jahresüberschusses im selben Jahr erreichen.
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