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Analytik Jena spekulativ zeichnen


28.06.2000
Platow Brief

Nur der risikobewusste Anleger sollte die Aktie der Analytik Jena AG (WKN 521350) zeichnen, so das Platow Team.

Erfreulicherweise würden die Jenaer schon seit 10 Jahren schwarze Zahlen schreiben. Dies solle sich auch in Zukunft nicht ändern. Während das Umsatzwachstum in den nächsten vier Jahren mit durchschnittlich 41% per annum moderat sei, würden die jährlich durchschnittlichen Ebt-Steigerungsraten von 83% schon eher das Anlegerinteresse wecken.


Beachten sollte der Anleger aber dabei, dass im Geschäftsjahr 99/00 insgesamt 22,9 Millionen € Umsatzerlöse erzielt werden sollen. Bei 7.000 Kunden der Analytik Jena ergebet das pro Kunde einen Umsatz von mageren 3.271 €. Gemessen an dem Verkaufspreis der hauseigenen Analysesystemen von 25.000 bis 50.000 € sei das nicht wirklich viel. Dazu komme, dass sich Analytik Jena in einem Markt bewege, der auf ein Volumen von 94,3 Milliarden $ geschätzt werde. Dagegen sei der Umsatz von Analytik Jena verschwindend gering.

Mit einem Gewinn pro Aktievon 0,49 € in 2000/01 ergebe sich ein Emissions-KGV in der Bandbreite von 40,8 bis 48,9. Gemessen am Branchendurchschnitt für das Segment Biotechnologie in das Analytik Jena verankert werden solle, ein annehmbarer Preis. Werde das Unternehmen mit Konkurrenten in den USA wie Perkin Elmer oder Varian verglichen, sehe die Sache schon anders aus. Weitere Risiken würden aus der Abhängigkeit des Unternehmens von CEO Klaus Berka sowie einem unumgänglichen Markteintritt in die USA resultieren, der schwer werde.

Zeichnen sollte also nur der spekulative Investor. Die Rahmendaten des IPO würden lauten: Zeichnung noch bis 29. Juni. Die Preisspanne betrage 20 bis 24 €. Die Erstnotiz erfolge am 03. Juli. Im Konsortium würden HypoVereinsbank, DG Bank und M.M. Warburg sitzen. Insgesamt würden 1,733 Millionen Aktien platziert.




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