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Agfa-Gevaert nicht zeichnen


14.05.1999
Wirtschaftswoche

Von einer Zeichnung der in Kürze stattfindenden Emission der Agfa-Gevaert AG (WKN 920 872) raten die Experten der Wirtschaftswoche ab.

Die bis zu 77 Millionen Aktien würden den Anlegern in einer Preisspanne von EUR 26,00 - EUR 30,00 angeboten. Die Einführung sei im amtlichen Handel der Börsen Frankfurt und Brüssel vorgesehen. 90 Prozent des Umsatzes erziele der Anbieter bekannter Fotomarken mit Businesskunden. Der 22.000 Mitarbeiter zählende Konzern könne einen Weltmarktanteil von mehr als 40 Prozent bei
weltweiten Druckerzeugnissen - wie Belichter und Druckplatten - vorweisen. Auch in der weltweiten Radiographie habe das Leverkusener Unternehmen die Nase vorn, rund 80 Prozent aller großen Passagierflugzeuge würden mit Agfa-Systemen auf Haarrisse durchleuchtet.

Das Vordringen in andere, zukunftsträchtige Sparten - beispielsweise das Geschäftsfeld medizinische Diagnostik- sei geplant. 1998 habe der Konzern den Umsatz um 5,8 Prozent auf 4,35 Milliarden Euro steigern können. Die nächsten 2 Jahre solle der Umsatz um jährlich 7,5 Prozent ansteigen können.Der Jahresüberschuß sei 1998 um 17,5 Prozent auf 141 Millionen Euro angestiegen. 1999 werde aber aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen lediglich eine schwarze Null erwartet. Der geplante Gewinn pro Aktie soll im Jahre 2000 rund 1,20 Euro betragen, im Jahre 2001 dann 1,75 Euro.

Negativ sei, dass der Erlös aus dem Börsengang voll in die Kasse des Mutterunternehmens Bayer fließe, das 50 Prozent seiner Anteile abgebe. Weitere 15 Prozent plus eine Option von zehn Prozent stammten von der belgischen Finanzholding Gevaert. Bayer plane zudem, sich mittel-langfristig von den restlichen 25 Prozent zu trennen. Laut Wirtschaftswoche lauerten Risiken in der harten Konkurrenz und dem ständigen Preiskampf, der Margenverbesserungen nur über drastischen Kostensenkungen zulasse.



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