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Plaut nicht zeichnen 01.11.1999
EURO am Sonntag
Die Analysten von EURO am Sonntag raten von einem Engagement in die Plaut-Aktie (WKN 918703) ab.
Unter dem jetzigen Vorstandsvorsitzenden Erich Lebeiner sei die Firma zu einer global tätigen Management-Beratungsfirma herangewachsen. Plaut unterstütze Unternehmen von der strategischen Planung bis zur konkreten Umsetzung der Unternehmensziele. Derzeit existierten 42 Plaut-Niederlassungen in 14 Ländern. Um die aggressive internationale Expansion zu finanzieren, gehe Plaut nun im dritten Anlauf am 9. November an die Börse. Und warte mit –auf den ersten Blick- beeindruckenden Zahlen auf. In den letzten beiden Jahren habe der Umsatz um 59 und 76 Prozent zugelegt, 1999 solle er noch mal um 49 Prozent auf 500 Millionen Mark zulegen. Allerdings dürfte der Gewinn von 39 auf 29 Cents fallen. Tribut an das rasante Wachstum. 2000 solle sich der Gewinn wieder vervierfachen. Diese Planung sei ambitioniert. Schließlich dürfte die Expansion auch in den nächsten Jahren nicht zum Nulltarif zu haben sein. Zwar habe die Firma in der Vergangenheit bewiesen, dass sie in der Lage sei, die Auslands-Niederlassungen schnell in die Gewinnzone zu bringen. Erklärtes Ziel von Vorstandschef Lebeiner sei es jedoch, den Emissionserlös für Akquisitionen zu nutzen. Es werde daher entscheidend sein, wie teuer die jeweiligen Unternehmen gekauft werden. Zumal nur etwas mehr als die Hälfte des Geldes aus dem Börsengang zur Verfügung stehe. Der Rest gehe an die Altaktionäre. Anleger dürften nicht viel verkehrt machen, wenn sie Börsengang und Geschäftsverlauf erst mal abwarten.
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