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splendid Zeichnungsgew. mitnehmen 16.09.1999
Wirtschaftswoche
Zur Mitnahme von Zeichnungsgewinnen raten die Börsenexperten der Wirtschaftswoche bei den Aktien der splendid medien AG (WKN 727950).
Action-Streifen und TV-Thriller – mit dieser Ware erziele der Filmrechtehändler bislang die besten Margen. Das Kölner Unternehmen kaufe und verwerte vor allem Filmlizenzen aus den USA. 80 Prozent des Umsatzes stamme aus dem Lizenzhandel, den Rest steuere das Geschäft mit Kauf- und Leihvideos sowie Synchronisationen bei. Die Rechte würden vor allem für Fernsehen und Video verwertet, aber auch im Kino. CLT-UFA, Pro Sieben, RTL 2 und VOX seien die wichtigsten Kunden. 400 Filmtitel zähle die Splendid-Bibliothek. Sie bestehe überwiegend aus zweitklassiger Mainstream-Ware. Einen Teil des Emissionserlöses wolle das Unternehmen in den Filmstock stecken. Mit einer 49prozentigen Beteiligung an der amerikanischen Initial Entertainment Group – und einer Option für weitere zwei Prozent im Jahre 2000 – rücke Splendid Hollywood ein Stück näher. Die IEG, eine unabhängige Produktionsgesellschaft, finanziere Spielfilme und erwerbe damit weltweit geltende Produzentenrechte. Konkurrent Kinowelt setze dieses Jahr 400 Millionen Mark um, splendid dagegen erst 41 Millionen Mark. Der Emissionserlös solle auch für Übernahmen verwendet werden. Der Ausbau der Kinoverwertung und der Einstig in die Produktion berge Risiken. Doch angesichts der Zahl deutscher Sender und deren Kampf um die begrenzte Zahl an Filmen seien bei der aktuellen Begeisterung für Medienwerte Zeichnungsgewinne drin.
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