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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 26,60 € |
26,15 € |
+0,45 € |
+1,72 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005419105 |
541910 |
- € |
- € |
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Cancom durchschnittlich 13.09.1999
EURO am Sonntag
Das Rating „durchschnittlich“ vergeben die Analysten von EURO am Sonntag für die Aktien der Cancom AG (WKN 541910).
Systemhäuser gebe es mittlerweile wie Sand am Meer. Um die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich zu lenken, bedürfe es daher einer ganz besonderen Story. Cancom habe diese zu bieten – davon sei zumindest Vorstandschef Weinmann fest überzeugt. Cancom sei die erste „Apple“ – Aktie an einer europäischen Börse. Sprich: Das Unternehmen habe sich auf den Vertrieb von Produkten aus dem Hause Macintosh spezialisiert. Diese seien besonders bei Grafikern und in Verlagshäusern beliebt. Auf der Kundenliste stünde deshalb das Who is who der deutschen Medienszene, vom Axel Springer Verlag über ProSieben bis hin zu Werbeagenturen wie Scholz & Friends oder Young & Rubicam. Cancom konzentriere sich auf Geschäftskunden. 1998 habe der Jahresumsatz bei 111,9 Millionen Mark gelegen. Das bisherige Wachstum von jährlich 42 Prozent solle durch Zukäufe kräftig beschleunigt werden. Von der Nummer 1 der Apple-Händler in Deutschland wolle Cancom so zum paneuropäischen Platzhirsch aufsteigen. Als Hecht im Karpfenteich wähne sich das Unternehmen auf Grund seiner ausgefeilten Logistik: Jede Bestellung werde innerhalb von 48 Stunden zugestellt. Der Status der Auslieferung könne vom Kunden im Internet verfolgt werden. Niedrige Bestände des auf eine Mindestgröße reduzierten Lagers förderten die Umschlagshäufigkeit. Während andere Systemhäuser in Sachen E-Business noch am Anfang stünden, gehöre bei Cancom die Online-Bestellung zum Alltag. Stornierte Produkte und Ladenhüter würden über das Internet versteigert. Die dafür entwickelte Software eigne sich auch für virtuelle Emissionshäuser. Die Bookbuildingspanne der Aktie (583 000 werden platziert, davon 83 Prozent aus einer Kapitalerhöhung) liege bei 19,5 – 22,5 Euro. Das KGV liege auf Basis der 2000er Gewinne damit zwischen 20 und 23. Ein attraktiver Preis, der einen deutlichen Abschlag gegenüber vergleichbaren Unternehmen aufweise. Auf Grund der eher gedrückten Stimmung bei den Systemhäusern sei jedoch nicht mit hohen Zeichnungsgewinnen zu rechnen.
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