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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 26,60 € |
26,15 € |
+0,45 € |
+1,72 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005419105 |
541910 |
- € |
- € |
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Cancom zeichnen 09.09.1999
Wirtschaftswoche
Zur Zeichnung raten die Anlageexperten der Wirtschaftswoche derzeit bei den Aktien der Cancom AG (WKN 541910).
Cancom nutze die Erfolge des US-Computerbauers Apple. Rund 85 Prozent seines Umsatzes von rund 43 Millionen Euro erziele das Unternehmen mit Produkten aus der Apple-Welt. Das Unternehmen sei Spezialist für Desktop-Publishing (DTP), die grafische Gestaltung von Zeitschriften, Anzeigen oder auch Internetseiten am Computer. Cancom verkaufe und installiere Rechner sowie Zubehör und betreue DTP-Anwender in allen technischen Fragen. Die Kreativen in Medienunternehmen und Werbeagenturen schwörten auf Apple. Microsoft-Rechner hätten bislang diese kleine, aber stabile Nische nicht erobern können. Selbst in den Apple-Krisenjahren 1996 und 1997 habe Cancom mit DTP-Systemen gut verdient. Vorstand und Miteigner Klaus Weinmann wolle den Umsatz bis 2003 um durchschnittlich mehr als 40 Prozent pro Jahr steigern. Das Ergebnis solle noch stärker zulegen, 1999 werde der Gewinn je Aktie allerdings erst einmal leicht unter Vorjahresniveau liegen. Cancom müsse den Kauf der Tochter Multiple Zones finanzieren, außerdem drücke der Preiskampf in der Branche auf die Gewinnspannen. Dieser biete Cancom, die sich als deutscher Marktführer bei DTP-Lösungen für Geschäftskunden sehen, aber auch Akquisitionschancen: Mit dem Geld aus dem Börsengang könnten Vertriebsleute und damit Kunden weniger starker Wettbewerber übernommen werden. 2000 solle sich der Gewinn je Aktie auf 97 Cents mehr als verdreifachen. Das Unternehmen wolle lt. Weinmann neue Vertriebsformen im Internet gezielt und aggressiv nutzen. Erste Erfolge gebe es bereits. Onlineauktionen von eigenen Ladenhütern liefen so gut, dass Cancom jetzt auch Produkte anderer Anbieter über das Netz versteigere. Noch kosteten die E-Commerce-Bemühungen Geld. Beruhigend für Anleger sei aber, dass hinter der Internetphantasie schon reales Geschäft stehe. Anders als viele Hoffnungswerte verfüge Cancom über eine ausgeklügelte Logistik, ein modernes Zentrallager und über einen erstklassigen Kundenstamm. Mit einem 2000er Emissions-Kurs/Gewinn-Verhältnis von über 20 wäre Cancom für einen Computer-Händler zwar teuer, als Internetunternehmen aber eher günstig bezahlt, so Wirtschaftswoche.
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