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PC-Ware durchschnittlich 06.09.1999
EURO am Sonntag
Das Rating „durchschnittlich“ vergeben die Analysten von EURO am Sonntag für die Aktien der PC-Ware AG (WKN 691090).
PC-Ware-Gründer und Vorstandschef Dr. Knut Löschke lege Wert auf die Feststellung, dass er kein Verkäufer von Computer-Hardware sei. Nach der Wende habe sich der rührige Sachse in Leipzig ein Unternehmen aufgebaut, das sich auf die Lizenzierung von Standard-Software für Großkunden spezialisiert habe. Vor neun Jahren bei Null gestartet, habe es PC-Ware im Geschäftsjahr 1998/99 auf 147 Millionen Mark Umsatz gebracht. Damit seien die Leipziger im deutschen Markt die Nummer 1 und hätten die etablierten Konkurrenten aus dem Westen längst ins zweite Glied verwiesen. Mit mehr als 12 000 Kunden sei PC-Ware hier zu Lande unter anderem der größte Vertriebspartner von Microsoft. Insgesamt verfüge das Unternehmen über gut 100 verschiedene Vertriebs- und Lizenzvereinbarungen mit Software-Herstellern wie IBM, Lotus oder Novell. Auf der Abnehmerseite stünden in erster Linie Behörden und kommunale Einrichtungen. Hier hätten die Leipziger einen bundesweiten Marktanteil von 70 Prozent. Zu den Klienten zählten unter anderem die Commerzbank und der Volkswagen-Konzern. Lt. Unternehmenslenker Löschke habe das Unternehmen noch nie einen Kunden verloren. Diese enge Bindung wolle er dazu nutzen, um neben Lizenzen künftig noch mehr Service zu verkaufen. Das über die Jahre aufgebaute Wissen über die Geschäftsstruktur und Bedürfnisse der Kunden im Bereich Software-Management solle damit in klingende Münze umgewandelt werden. Bisher habe der Umsatz jedes Jahr kräftig zugelegt. Mit Brutto-Margen zwischen zwei und vier Prozent sei das Geschäft allerdings auch nicht einträglicher als bei den verachteten „Kistenschiebern“. Die Zeichnung lohne bis 16 Euro, auf diesem Niveau liege das KGV knapp unter 20, so EURO am Sonntag.
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