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C.A.T. oil spekulativ zeichnen 27.04.2006
Rohstoffraketen
Die Experten von "Rohstoffraketen.de" empfehlen, die Aktie von C.A.T. oil (ISIN AT0000A00Y78 / WKN A0JKWU) spekulativ zu zeichnen.
Zwar sitze die Gesellschaft in Baden im Wienerwald, also in Österreich, betreibe das Hauptgeschäft in Russland und habe bisher zu 100 Prozent der C.A.T. Holding mit Sitz auf Zypern gehört. Aber da man 1991 in Celle gegründet worden sei, schließe sich der Kreis und man kehre mit dem Börsengang an die Ursprünge zurück.
Die C.A.T. oil AG verfüge über zwei russische Töchter, CATKoneft und CATOBNEFT, die das Kerngeschäft betreiben würden. Man helfe den Kunden - und dazu würden vor allem die großen russischen Ölkonzerne wie LUKoil und Rosneft zählen, schwer zugängliche Ölvorkommen auszubeuten. Dafür würden mit modernsten Techniken die Gesteine in großen Tiefen aufgebrochen. Somit würden selbst schon stillgelegte und bereits teilausgebeutete Ölfelder erneut sprudeln - bis zum letzten schwarzen Tropfen. Vom Geschäft her also absolut "trendy" und für die nächsten zwei Jahrzehnte wohl absolut zukunftssicher.
Mit 2.200 Mitarbeitern habe 2005 ein Umsatz von 157,4 Millionen Euro erzielt werden können. Der Gewinn vor Steuern habe bei 29,7 Millionen Euro gelegen. Diese ohnehin schon ordentliche Marge solle in den nächsten Jahren auf stolze 30 Prozent klettern - bei gleichzeitiger Umsatzverdopplung! Ambitionierte Ziele, aber nicht unrealistisch, meinen die Experten von "Rohstoffraketen.de".
Störend würden angesichts solcher Prognosen lediglich die hohen Abgaben von Altaktionären wirken, wobei nicht genau angegeben werde, wer genau Kasse mache. Bei einem Preis von 15 Euro wäre C.A.T. oil mit stolzen 732 Millionen Euro bewertete, dem 4,6-fachen des letzten Jahresumsatzes. Da dürfe in den nächsten Jahren nicht viel schief gehen und die Prognosen der Konsortialbanken sollten eingehalten werden, damit es zu keiner negativen Überraschung komme.
Da die Aktie aufgrund ihrer Größe jedoch auch ein potenzieller Kandidat für den MDAX sei, dürften vor allem Fonds und institutionelle Investoren in den ersten Wochen die Hände aufhalten und den Kurs stützen.
Wenn man als Privatanleger zum Zug kommen sollte und die Aktie notiere in den ersten Tagen deutlich über Ausgabekurs, dann würden die Experten zunächst Zeichnungsgewinne mitnehmen. Komme man nicht zum Zug, dürfte die Aktie in den ersten Wochen auch nicht unbedingt "davonlaufen".
Trotz der ambitionierten Bewertung und der massiven Abgabe eines unbekannten Altaktionärs könnte sich bei der C.A.T. oil-Aktie eine Zeichnung lohnen, so die Experten von "Rohstoffraketen.de".
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