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WindWelt spekulativ zeichnen 14.05.2001
IPO-Reporter
Dem spekulativ orientierten Investor empfehlen derzeit die Analysten von IPO-Reporter die Aktien von WindWelt (WKN 635253) zur Zeichnung.
Das Unternehmen beschäftige sich mit der Planung, dem Betrieb und dem Bau von Windkraftanlagen. In geringem Umfang sei der Börsenkandidat auch im Bereich Photovoltaik und Biodiesel aktiv. Im Unterschied zu vielen Konkurrenten wie Plambeck oder Energiekontor betreibe WindWelt die Wind- und Solarparks selbst und veräußere diese nicht an Fonds. Das Unternehmen sehe sich vornehmlich als Energielieferant und werde den regenerativ erzeugten Strom in das Stromnetz einspeisen sowie die im EEG festgelegten Vergütungssätze erlösen. Die Windkraftanlagen würden vorwiegend über Fremdkapital über die Kreditanstalt für Wiederaufbau oder die Deutsche Ausgleichbank finanziert. Der Eigenkapitalanteil liege zwischen zehn und 20 Prozent. Bisher seien vier Windparks mit einer Gesamtleistung von 7,4 MW errichtet worden. Dabei konzentriere sich die Tochter der SolarWorld AG vor allem auf die Eifel und Sachsen.
In die bisher errichteten Windkraftanlagen habe der Börsenkandidat bisher 14,544 Millionen DM investiert. Daraus würden Erlöse für 2001 von zwei Millionen DM oder 11,44 Millionen kWh erwartet. In diesem Jahr solle die Gesamtleistung durch den Bau weiterer Anlagen auf 50,4 MW erhöht werden und 2002 auf 97,9 MW. Ende 2001 solle das kumulierte Anlagenvolumen rund 95 Millionen DM betragen. Bis 2003 wolle WindWelt eine Windenergieleistung von 170 Megawatt in der Eifel und Sachsen mit einem Projektvolumen von über 300 Millionen DM realisieren. Im abgelaufenen Jahr 2000 habe die WindWelt erstmals rund 966.281 DM umgesetzt. Dabei habe sich der Jahresfehlbetrag von 150.631 auf 125.326 DM verringert. Die WindWelt AG werde den Emissionserlös für die Projektierung und Errichtung, den Betrieb und das Management von Windkraftanlagen, Photovoltaik-Großanlagen und sonstigen regenerativen Kraftwerken verwenden. Zusätzlich würden die Erlöse für die Akquisition von Beteiligungen an Unternehmen der regenerativen Energieerzeugung eingesetzt.
Für den spekulativen Anleger sollte sich die Zeichnung der Kapitalerhöhung langfristig auszahlen. Durch politische Rahmenbedingungen für regenerativen Strom wie das Erneuerbare Energien Gesetz seien die Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Windkraftanlagen geschaffen worden. Angesicht des weltweit steigenden Energiebedarfs und einer zunehmenden Verknappung fossiler Ressourcen sowie des hohen Ölpreises würden die regenerativen Energien immer mehr ins Rampenlicht rücken. Zur Reduzierung des Kohlendioxyd-Ausstoßes und damit des Treibhauseffekts sei ein umfassendes Konzept zur Förderung von erneuerbaren Energien entwickelt worden. Die Stromerzeugung aus Windkraft solle deshalb auf längere Sicht staatlich gefördert werden. Experten zufolge werde die Windenergie in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle unter den regenerativen Energien spielen. Dem Markt werde ein jährliches Wachstum von 20 Prozent vorausgesagt.
Durch die enge Verbindung zur Muttergesellschaft SolarWorld, die den Börsenkandidaten als Vorlieferant unterstütze, könne WindWelt Synergieeffekte durch die Beteiligungen des Konzerns nutzen. Als Schwachpunkt sehe IPO-Reporter jedoch, dass sich das Unternehmen zunächst nur auf Deutschland konzentriere, wogegen die Mehrzahl der Konkurrenten bereits im Ausland positioniert sei. In naher Zukunft dürften interessante Flächen im Ausland immer knapper werden. Angaben zu geplanten Wachstumsraten habe das Unternehmen leider nicht gemacht.
Die Analysten von IPO-Reporter empfehlen dem spekulativ ausgerichteten Anleger die Aktien zu zeichnen.
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