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Bertrandt halten


31.08.2005
Bankhaus Lampe

Roland Könen, Analyst vom Bankhaus Lampe, empfiehlt die Aktie der Bertrandt AG (ISIN DE0005232805 / WKN 523280) weiterhin zu halten.

Bertrandt habe gestern die Zahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 (30.9.) bekannt gegeben. Nachdem die Gesellschaft bereits Ende der vergangenen Woche erste Kennzahlen veröffentlicht habe, habe der nun vorgelegte vollständige Neun-Monats-Bericht nicht mehr überraschen können.

Wie bereits berichtet hätten in den ersten neun Monaten Einmalaufwendungen in Höhe von insgesamt 3,7 Mio. EUR die Ertragslage belastet. Die Aufwendungen seien im Zusammenhang mit der Restrukturierung der Auslandsstandorte bzw. der Tochtergesellschaften sowie der Verkleinerung des Vorstands im dritten Quartal angefallen. Bereinigt um diesen Effekt habe sich aber immer noch ein EBIT in Höhe von 2,9 Mio. EUR und damit ein Rückgang gegenüber der Vergleichsperiode in 2003/04 ergeben.


Nach Angaben des Managements hätten die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen die Vorraussetzungen für eine nachhaltig positive Ergebnisentwicklung geschaffen, wobei erste Effekte hiervon schon im laufenden vierten Quartal erwartet würden. Für das Gesamtjahr 2004/05 avisiere die Gesellschaft demnach einen positiven Betriebsgewinn (EBIT) zwischen 1,2 Mio. EUR und 1,7 Mio. EUR. Für die kommenden Perioden plane Bertrandt dann, dass sich der prognostizierte Ergebnistrend aus dem vierten Quartal auch im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen werde.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe hätten angesichts der aktuellen Meldungen ihre Planungsrechnung überarbeitet und würden nun für das laufende Geschäftsjahr ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis mit einem Gewinn je Aktie von 0,02 EUR (zuvor 0,32 EUR) erwarten. Aufgrund der Kostenreduktionen sollte sich die EBIT-Marge in 2004/05 auf 4,5% verbessern. Bei einem weiter verbesserten Finanzergebnis als Folge des weiteren Verschuldungsabbaus durch den positiven Cashflow sowie einer reduzierten Steuerquote würden die Analysten vom Bankhaus Lampe im kommenden Geschäftsjahr mit einem Ergebnis je Aktie von 0,52 EUR rechnen.

Die Treiber für die künftige Geschäftsentwicklung würden neben den Auswirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen der letzten Monate und den Potenzialen des Segments Elektrik/Elektronik in dem zukünftigen Investitionsverhalten der Automobilhersteller und damit zusammenhängenden Auslagerungen von Ingenieurdienstleistungen liegen. Einflüsse von der Währungsseite sollten ebenso wie das deutliche Anziehen auf der Rohstoff- bzw. Materialseite unverändert zu vernachlässigen sein, da diese Faktoren bei Bertrandt auch künftig eine nur untergeordnete Rolle spielen würden. Mit Blick auf die Bewertung zeige sich auf dem aktuellen Kursniveau angesichts eines errechneten Fair Values von rund 9,90 EUR nach den Kursverlusten der letzten Monate nun keine Überbewertung der Bertrandt-Aktie mehr.

Auch wenn die Analysten vom Bankhaus Lampe zuletzt nicht an eine Übernahme der Gesellschaft durch einen der Großaktionäre geglaubt hätten, hätten sie trotzdem erkannt, dass die Börse offensichtlich eine mögliche Akquisition in den Aktienkurs mit eingepreist habe. Aus diesem Grund hätten die Analysten vom Bankhaus Lampe bei der Kurszielfindung der Aktie einen leichten Aufschlag von 15% zugebilligt. Angesichts der eher schwachen Ergebniszahlen würden sie aktuell von diesem Aufschlag Abstand nehmen und ihr neues Kursziel bei 10,00 EUR (zuvor: 11,00 EUR) setzen. Auf aktuellem Kursniveau würde dieses Kursziel nun eine Hochstufung der Anlageeinschätzung von "halten" auf "kaufen" nach sich ziehen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe behalten jedoch ihre bisherige "halten"-Einschätzung für die Aktie von Bertrandt bei, bis sich erkennbar zeigt, dass sich die operative Basis der Gesellschaft nachhaltig und deutlich verbessert hat.




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