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MVV Energie Downgrade 17.08.2005
Nord LB
Der Analyst Frank Schwope von der Nord LB senkt sein Rating für die Aktien von MVV Energie (ISIN DE0007255903 / WKN 725590) von vorher "halten" auf jetzt "verkaufen".
Die Gesellschaft habe Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2004/2005 veröffentlicht.
Demnach habe sich der Umsatz um rund 25% auf 1,53 Milliarden Euro erhöht. Das EBIT habe sich um 102% auf 174 Millionen Euro verbessert. Der bereinigte Zuwachs habe bei 37% gelegen. Der Periodenüberschuss habe sich auf 59 Millionen Euro oder 1,16 Euro je Aktie verbessert. Der Hintergrund für die Zuwächse seien insbesondere höhere Energiepreise und die Übernahme bzw. erstmalige Konsolidierung der Stadtwerke Kiel.
Für das Gesamtjahr 2004/2005 habe der Vorstand das Ziel, einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro und ein EBIT von ca. 150 Millionen Euro erreichen zu wollen, bekräftigt. Der Verlauf des ersten Halbjahres sei traditionell stärker. Im Geschäftsjahr 2005/2006 solle das operative Ergebnis im zweistelligen Bereich wachsen. Ferner habe der Vorstand die Zahlung einer "attraktiven Dividende" in Aussicht gestellt. In den vergangenen Jahren habe die Gesellschaft eine Dividende von 0,75 Euro ausgeschüttet. Die Analysten würden von einer Dividende in gleicher Höhe ausgehen.
Für die nächsten Jahre plane der Konzern einen Ausbau der Beteiligungen an Stadtwerken. Gegenwärtig verhandle die Gesellschaft über eine engere Zusammenarbeit der Frankfurter Mainova AG mit der MVV-Tochter Energieversorgung Offenbach. Voraussetzung sei allerdings, dass MVV an einem Gemeinschaftsunternehmen mindestens einen Anteil von 25,1% halte.
Positiv stimme die im letzten Geschäftsjahr weitgehend abgeschlossene Restrukturierung, das implementierte Effizienzsteigerungsprogramm "Fokus" und die bisher relativ attraktive Dividendenrendite von rund 4 bis 5%. Skeptisch stimme allerdings, dass die Aktie derzeit in der Nähe des Allzeithochs notiere, obwohl eine zukunftsträchtige Wachstumsstrategie fehle. Zudem sei in den letzten Jahren mit den Beteiligungen an EnBW und GVS das "Tafelsilber" verkauft worden. Grundsätzlich sei man der Meinung, dass MVV mit dem "Flickenteppich" an Stadtwerke-Beteiligungen zu klein sei, auch wenn weitere Akquisitionen geplant seien. Ein gewisses Potenzial könne sich aus einer Übernahmefantasie seitens eines größeren Konzerns ergeben. Man erwarte bei der Aktie ein Rückschlagspotenzial auf Werte um 16 bis 17 Euro.
Die Analysten von der Nord LB senken ihr Rating für die Aktien von MVV Energie von vorher "halten" auf jetzt "verkaufen".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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