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GfK kaufen


17.08.2005
Bankhaus Lampe

Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von GfK (ISIN DE0005875306 / WKN 587530) weiterhin mit "kaufen" ein.

In ihrem Ausblick rechne die GfK aktuell damit, dass das zuvor angestrebte EBIT nach Beteiligungsergebnis von rund 120 Mio. Euro um bis zu 10 Mio. Euro unterschritten werden könne. Dieses Minus von 10 Mio. Euro sei mit einem Betrag von 7 Mio. Euro der GfK Martin Hamblin in Großbritannien zuzuschreiben. Nachdem die Gruppe hier in der Vergangenheit schon mehrfach über Ertragsprobleme bei Martin Hamblin berichtet habe, habe der Konzern diese Aktivitäten nach Angaben des Managements aktuell aufgelöst und in die NOP World integriert. Weitere 3 Mio. Euro seien auf operative Probleme der Schweizer IHA-GfK zurückzuführen.


Mit dem dann anteilig konsolidierten Umsatz der ehemaligen NOP World erwarte die GfK im Jahr 2005 unverändert einen Umsatz von mehr als 900 Mio. Euro (Prognose von Bankhaus Lampe: 911 Mio. Euro). Die operative Marge sollte dann 12,5% betragen (unsere Erwartung: 12,9%). Zuversichtlich für die Erreichung dieser Ziele stimme dabei die Tatsache, dass die Gruppe Ende Juli bereits 84,2% ihres diesjährigen Umsatzzieles fakturiere oder als Auftragsbestand bzw. -eingang gebucht habe (Vorjahreswert: 82,4%).

Die Analysten würden insbesondere bei einem mittelfristigen Anlagehorizont unverändert positiv für die Aktie gestimmt bleiben, da sie davon ausgehen würden, dass sich der für die Gruppe relevante Markt auch in den nächsten Jahren weiter positiv entwickeln werde. Wenn die Volatilität der Aktie im Umfeld der jüngsten Nachrichten zugenommen habe, dann reflektiere dies zweifelsohne auch die Unsicherheit der Investoren, ob es bei der Integration von NOP World in die GfK-Gruppe zu Problemen kommen werde. Darüber hinaus würden die aktuellen Nachrichten eine tendenziell eher ungünstige Basis, um Kapitalerhöhungen umzusetzen, geben. Zudem habe sich durch den aktuellen Rückgang der Marktkapitalisierung des Unternehmens die Ausgangsposition für einen möglichen Aufstieg des Titels in den MDAX verschlechtert.

Im aktuellen Kapitalmarktumfeld würden die Modelle der Analysten (Peer Group-Vergleich, DCF-Modell) nach der Anpassung der Prognosen einen Fair Value für die Aktie zwischen 32,00 Euro und 35,80 Euro zeigen. Das Kursziel für den Wert definiere man als Mittelwert der beiden Modelle. Insgesamt reduziere man das Kursziel auf Jahressicht von zuvor 34,70 Euro auf jetzt 33,90 Euro. Somit biete das aktuelle Kursniveau nach Erachten der Analysten eine gute Einstiegsgelegenheit.

Daher empfehlen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Aktie von GfK nach wie vor zu kaufen. Das Kursziel werde von 34,70 Euro auf 33,90 Euro gesenkt.




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