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Solon AG f. Solartechnik kaufen 19.03.2001
Öko Invest
Während in 1999 das Jahresziel von 20 Mio. DM mit einer Gesamtleistung von 15,2 Mio. DM deutlich verfehlt wurde, konnte die Solon AG für Solartechnik (WKN 724630) Anfang März 2001 für das Jahr 2000 einen Umsatz von voraussichtlich 31 Mio. DM bekannt geben, so die Experten von Öko-Invest.
Dennoch sei auch im Jahr 2000 noch ein Verlust von rund 6 Mio. DM angefallen, was einer negativen Umsatzrendite von rund 20 Prozent entspreche. Laut Alleinvorstand Alexander Voigt seien für den hohen Verlust unter anderem die Verzögerung zweier Großaufträge sowie Schwierigkeiten beim 100.000-Dächer-Förderprogramm verantwortlich. Anfang April wolle Voigt, unterstützt von der Beratungsgesellschaft LBD, einen Business-Plan für die nächsten drei Jahre vorstellen. Der Umsatz solle erheblich gesteigert, die Kosten weiter reduziert werden.
Neben der Konzentration auf förderunabhängige Geschäftsbereiche würden als zweites Standbein solarthermische Anlagen hinzu kommen. Positiv sei auch die Meldung der Solon-Tochter Energiebiss GmbH, die aufgrund von Großkunden-Rahmenverträgen den Auftragsbestand für Solon-Standardmodule in den ersten beiden Monaten 2001 von rund 8 Mio. DM verzehnfachen könne.
Den Wechsel vom Freiverkehr in ein anderes Börsensegment sehe Solon-Chef Voigt als oberste Priorität an, allerdings erst, wenn es sich abzeichne, dass der Aktienkurs nachhaltig zweistellig bleibe. Einen Kurssprung von über 10 Euro könne es jedoch schnell geben, sobald Solon in die Gewinnzone kommen könne.
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