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Borussia Dortmund reduzieren 29.06.2005
AC Research
Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt vorerst weiterhin, die Aktien von Borussia Dortmund (ISIN DE0005493092 / WKN 549309) zu reduzieren.
Die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren gegen die beiden früheren Geschäftsführer des Fußballvereins, Gerd Niebaum und Michael Meier, eingestellt.
Dabei habe die Staatsanwaltschaft keinen Anhaltspunkt für strafbares Verhalten feststellen können. So sei der Vorwurf, dass der Börsenprospekt falsch gewesen sei, weil er die Sicherungsübereignung diverser Markenrechte verschwiegen habe, sei nach Ansicht der Staatsanwaltschaft widerlegt worden. So sei die Erwähnung im Prospekt nicht nötig gewesen, weil die Markenrechte nur eine eingeschränkte Bedeutung für die Rentabilität des Gesamtunternehmens hätten. Nach Ansicht der Analysten von AC Research sei die Einstellung des Verfahrens aus Sicht der Aktionäre negativ zu beurteilen, da hierdurch die Chancen auf einen theoretisch möglichen Schadensersatz deutlich gesunken seien.
Auf operativer Ebene laufe es bei dem Verein allerdings weiterhin schlecht. So rechne die Konzernleitung für das laufende Geschäftsjahr 2004/2005, welches morgen enden werde, mit einem Gesamtfehlbetrag von 78,2 Millionen Euro. Im Februar sei das Management der Gesellschaft noch von einem Verlust in Höhe von 68,8 Millionen Euro ausgegangen. Die negative Ergebnisabweichung resultiere aus geringeren operativen Erträgen, erhöhten operativen Aufwendungen im Spielbetrieb und aus nicht liquiditätswirksamen Zuführungen zu Rückstellungen und Wertrisiken bei der Hotelimmobilie.
Beim derzeitigen Aktienkurs von 2,40 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von rund 70 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen aufgrund der weiterhin angespannten finanziellen Lage weiterhin relativ ambitioniert bewertet. Zwar sei nach Angaben der Geschäftsführung durch die bereits umgesetzten und die weiteren beabsichtigten Sanierungsmaßnahmen die Liquidität der Gesellschaft weiterhin gesichert. Allerdings müsse eine zügige Sanierung weiterhin im Zentrum der Geschäftsaktivitäten stehen.
Die Analysten von AC Research empfehlen vorerst weiterhin, die Aktien von Borussia Dortmund zu reduzieren.
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