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itelligence Interview 25.02.2005
AC Research
Die itelligence AG (ISIN DE0007300402 / WKN 730040) entstand im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluss der SVC AG und der Apcon AG. In den Geschäftsjahren 2002 und 2003 durchlief die Gesellschaft einen tiefgreifenden Restrukturierungsprozess. Dabei wurde der stark defizitäre non-SAP-Bereich aufgegeben. Nach der Restrukturierung fokussiert sich das Unternehmen jetzt vollständig auf den SAP-Bereich und zählt heute zu den führenden IT-Komplettdienstleistern im SAP-Umfeld. AC Research führte das folgende Interview mit Herrn Vogel, dem Vorstandsvorsitzenden sowie mit Herrn Vandreier, dem Finanzvorstand der Gesellschaft.
AC Research: Guten Tag, Herr Vogel und Herr Vandreier. Sie haben am Mittwoch nach Börsenschluss vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2004 veröffentlicht. Demnach haben Sie im vergangenen Jahr einen Umsatz von 131 Millionen Euro und ein EBIT von 5,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Sind Sie mit diesen Ergebnissen zufrieden?
Vandreier: Insgesamt sind wir mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden. Selbstverständlich könnte es immer noch etwas besser sein. Aber es wäre ja schlimm, wenn man nicht danach streben würde. Wir sehen allerdings immer noch weitere Ertragssteigerungspotentiale. Dabei wollen wir im laufenden Geschäftsjahr nicht nur die Marge verbessern, sondern auch das organische Wachstum forcieren.
AC Research: Können Sie eventuell etwas auf die Umsatzverteilung auf die Bereiche Consulting, Lizenzen und Outsourcing & Services eingehen?
Vandreier: Der Umsatzanteil des Bereichs Outsourcing & Services erhöhte sich in 2004 von 21,5% auf 27%. Dabei konnten wir einige sehr interessante Neukunden gewinnen. Der Umsatzanteil des Segments Lizenzen stieg auf 12,8%. Dies war insbesondere auf eine sehr erfreuliche Entwicklung im vierten Quartal zurückzuführen. Hierin sehen wir auch einen Erfolg unserer verstärkten Sales-Aktivitäten. Der Consultingbereich blieb mit einem Umsatzanteil von 59,6% leicht hinter unseren Erwartungen zurück. Ein Grund für diese Entwicklung liegt in kurzfristigen Projektunterbrechungen und -verschiebungen unserer Kunden in der Region Amerika im Zuge der Anpassung an Anforderungen des Sarbanes-Oxley Acts im vierten Quartal 2004.
AC Research: Als Wachstumsbereich haben Sie den Bereich Outsourcing & Services identifiziert. Was unternehmen Sie derzeit, um von den Wachstumspotenzialen dieses Segments möglichst stark profitieren zu können?
Vogel: Generell verfolgen wir eine drei-Säulen-Strategie. Zum einen erweitern wir das Thema Outsourcing auf die Schweiz und die USA. In den USA haben wir diesbezüglich bereits das Sales-Team verstärkt. Die Schweiz werden wir im weiteren Jahresverlauf verstärkt angehen. Zum zweiten bieten wir unseren Kunden einen Rundumservice. Dabei konzentrieren wir uns auf den Mittelstand und Tochtergesellschaften von großen Konzernen. Schließlich offerieren wir innovative Konzepte über unser Sales-Team an potentielle Kunden Wir verfügen derzeit über rund 70 Sales-Mitarbeiter für SAP-Lizenzen und Consulting. Dieser Vertrieb eröffnet uns zusätzliche Potenziale im Bereich Outsourcing & Services neben den auf Outsourcing & Services fokussieren Vertriebsmitarbeitern.
AC Research: Im laufenden Geschäftsjahr wollen Sie ein organisches Wachstum von 5 bis 8% erreichen. Welche Regionen werden ihrer Meinung nach am stärksten zu diesem Wachstum beitragen?
Vogel: Derzeit sehen wir ein deutliches Wachstum in den USA. Gleichzeitig sollte auch der heimische Markt wieder stärker wachsen. Deutliche Marktpotenziale sind auch in Osteuropa zu sehen. Itelligence-spezifisch sehen wir auch in einigen westeuropäischen Ländern, in denen wir noch nicht so stark vertreten sind, Potenziale. An dieser Stelle wäre vor allem Großbritannien zu nennen.
AC Research: Gleichzeitig wollen Sie die EBIT-Marge um 1,5 bis 2,5%-Punkte auf dann 6 bis 7% steigern. Welche Maßnahmen müssen noch ergriffen werden, um dieses Ziel erreichen zu können?
Vogel: Es gibt noch viel zu tun. Aber wir arbeiten täglich daran. Zunächst muss unser Vertriebsteam für neue Aufträge sorgen. Wenn diese dann zu guten Konditionen akquiriert sind, dann ist es unsere Aufgabe, durch einen gute Produktionssteuerung die Auslastungsgrade zu erhöhen und somit auch die Produktivität zu steigern. Zusätzlich sind wir bestrebt, innovative SAP-Produkte wie z.B. Net Weaver verstärkt zu vertreiben. Entsprechend haben wir bereits auch unser Sales-Team spezialisiert.
AC Research: Mittelfristig soll die EBIT-Marge auf über 10% steigen....
Vogel: Ja, das ist das erklärte Ziel. Wir denken, dass dieses Ziel innerhalb von drei Jahren erreichbar sein sollte.
AC Research: Bei welchem Aktienkurs wäre die itelligence-Aktie ihrer Meinung nach fair bewertet?
Vandreier: Das hängt natürlich immer auch von dem jeweiligen Börsenumfeld ab und davon, wie die Börse gerade eine bestimmte Branche beurteilt. Wir sehen uns im Marktumfeld gut positioniert. Wenn es uns gelingt, auch in Zukunft die richtigen Entscheidungen zu treffen und den Umsatz- und Gewinn weiter zu steigern, wird sich dies auch positiv auf den Aktienkurs niederschlagen.
AC Research: Vielen Dank für dieses Interview, Herr Vogel und Herr Vandreier.
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