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Stada kaufen 11.11.2000
Frankfurter Börsenbrief
Die Frankfurter Börsenbriefe raten in Stada (WKN 725180) zu investieren.
Das Gesundheitsunternehmen (Pharma und Generika) aus Bad Vilbel profitiere vom weltweiten Trend, die Kosten im Gesundheitswesen abzubauen. Generika-Hersteller verzichteten auf die Forschungsinvestitionen in Milliardenhöhe und kopierten einfach Medikamente, bei denen der Patentschutz ausgelaufen sei. Folglich könnten sie Produkte fühlbar preiswerter veräußern als die traditionellen Pharmakonzerne.
Da dies ein verhältnismäßig hart umkämpfter Markt sei, seien die Margen in der Regel eher niedrig. Wiederum wachse der Markt in Europa um etwa 10 bis 15 % p.a. Die Aussichten seien vielversprechend: Bis 2003 liefen weltweit Patente aus, die für einen Umsatz von rd. 15 Mrd. Dollar ständen. Etwa 90 % dieser Produkte seien bei Stada bereits in der Entwicklung.
Die Börsenbriefe erwarten für die nächsten Jahre ein durchschnittliches Umsatzwachstum und Ergebniswachstum von rund 20 %. Dagegen stehe aktuell ein KGV von 17, was nicht günstig, aber vor dem Hintergrund des zu erwartenden Wachstums noch akzeptabel sei.
Als Handicap gelte die Aktionärsstruktur (rd. 70 % der Stämme bei Ärzten und Apothekern). Die Stämme seien vinkulierte Namensaktien, damit sei eine Übernahme oder der Aufbau eines Paketes praktisch unmöglich. Gehandelt würden auch Vorzugsaktien, die mit einer höheren Dividende ausgestattet seien, aber dafür nur sehr dünn an der Börse gehandelt würden.
Der Chart stehe kurz vor dem Ausbruch über das bisherige Top-Niveau, was ein Kursziel von rund 24 Euro im ersten Anlauf ermögliche. Investoren sollten eine langfristige Position aufbauen, mit einem Kauflimit von 18,40 Euro je Stammaktie.
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