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Genmap hoher Emissionspreis 19.10.2000
DG Bank
Nach Auffassung der Analysten der DG Bank ist der Emissionspreis von Genmap (WKN 565131) vermutlich zu hoch gewesen
Das Papier des Börsenneulings sei auch an seinem zweiten Handelstag deutlich abgerutscht. Dies führt der zuständige Analyst Dirk Schlamp neben dem hohen Emissionspreis auch darauf zurück, dass das Unternehmen keine Umsatz- oder Gewinnprognosen genannt hätte. Dies habe den Markt verunsichert.
Auch die Durchsetzungskraft der Geschäftsstrategie sei zu bezweifeln. Wieso baue man noch einmal eine deutsche Niederlassung, wenn doch der Biotechnologiemarkt eine globale Branche sei, fragt sich der Biotechnologie-Experte.
Die Firma sei aus dem US-Biotech-Unternehmen Medarex entstanden, das nach wie vor mit 45 Prozent an dem Unternehmen beteiligt sei. Die zukunftsträchtige HuMAb-Mouse-Technologie habe Genmab nicht selbst entwickelt, sondern als Lizenz von Medarex erworben. Bei dieser Technologie würden mit Hilfe von genmanipulierten Mäusen Human-Antikörper produziert. Das ist ein Markt mit hohem Wachstumspotential, konstatiert der Analyst. Allerdings hätten viele Pharma-Unternehmen bereits mit Medarex Kooperationen geschlossen. Diese würden jetzt sicherlich keine Lizenz von Genmab erwerben, stellt der Experte fest.
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