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Schneider untergewichten 21.09.2000
Helaba Trust
Der Elektrokonzern Schneider (WKN 860180) habe in den letzten Jahren, so die Experten von Helaba Trust, die Kerngeschäftsfelder Stromverteilung und Automatisierungs-/Kontrolltechnik kräftig ausgebaut. Zuletzt seien neben Arrondierungen in Frankreich, USA und diversen Emerging Markets die strategische Beteiligung an MGS, einem Anbieter von Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, von 14 % auf 33 % erhöht worden. Bis 2002 sollen 50 % aller Geschäftsprozesse online abgewickelt werden.
Im ersten Halbjahr 2000 hätten EBIT (+25% gg. VJ auf 605 Mio. EUR) und Nettoergebnis (+27% auf 295 Mio. EUR) überproportional zum Umsatz (+14% auf 4,6 Mrd. EUR, bereinigt um Währung/Konsolidierung +6,9%) gesteigert werden können. Die operative Marge sei dadurch mittlerweile bei stolzen 13,2% angelangt, was dem Ziel für das Jahr 2001 von 13,4% sehr nahe komme. Es sei allerdings zu berücksichtigen, dass der Währungseinfluß bei den Erlösen knapp die Hälfte und beim operativen Ergebnis gut ein Drittel des Wachstums ausmache. Ohne den Sprung in Nordamerika (+28,9%, bereinigt +11,5%) bei offenbar herausragenden Gewinnspannen wäre die Entwicklung somit wesentlich gedämpfter ausgefallen.
Internetphantasie und wesentliche Fortschritte bei der Transparenz des Unternehmens hätten die Schneider-Aktie in den letzten Jahren deutlich beflügelt. Der charttechnische Widerstand bei 85 EUR habe sich zuletzt aber als sehr hartnäckige Hürde erwiesen. Gleichzeitig hätten sich die zyklischen Risiken insbesondere am amerikanischen Markt erhöht. Da Konkurrenten wie ABB/Elsag Bailey sich zu neuen Größen formiert hätten, dürfte jede Nachfragedelle unmittelbar auf die Margen durchschlagen. Angesichts eines allgemein noch recht optimistischen Gewinnausblicks (IBES-Konsens 2000/01: 4,0/4,6 EUR je Aktie) dürfte sich somit Enttäuschungspotential aufgebaut haben. Die Analysten von Helaba starteten daher mit einer Untergewichten-Empfehlung für Schneider.
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