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Schuler akkumulieren 04.09.2000
LB Baden-Württemberg
Der Auftragseingang bei Schuler (WKN 721063) stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (30.09.) um 17 % auf 612,9 Mio. Euro, berichten die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.
Vor allem das Geschäft auf den Auslandsmärkten (+ 57 %) habe sich hervorragend entwickelt und habe die temporär rückläufige Inlandsnachfrage (-22 %) mehr als kompensieren können. Der Konzernumsatz habe mit 379,0 Mio. Euro stichtagsbedingt leicht unter dem Vorjahresniveau von 385,7 Mio. Euro gelegen, die Gesamtleistung habe mit 495,2 Mio. Euro jedoch deutlich höher gelegen. Der Jahresüberschuss habe 11,0 Mio. Euro erreicht (Vergleichszahlen zum Vorjahr lägen nicht vor) und habe sich damit im Rahmen der Erwartungen bewegt. Die Investitionen seien planmäßig ausgeweitet worden und hätten mit 38,8 Mio. Euro bereits deutlich über dem Wert des Vorjahres von 29,9 Mio. Euro gelegen. Insgesamt sei für dieses und nächstes Jahr ein Volumen von 100 Mio. Euro geplant und damit doppelt soviel wie in den beiden Vorjahren. Schwerpunkte seien das Hydroforming Technology Center in USA, die Erweiterung des Leistungsspektrums im Bereich Karosserietechnik und die Integration der Lasertechnik in die Umformtechnik.
Im vierten Quartal würden mehrere Grossprojekte zur Abrechnung gelangen, so dass stärker noch als in der Vergangenheit das vierte Quartal einen maßgeblichen Anteil zum Umsatz und Ergebnis beitragen werde. Schuler plane einen Umsatz von mehr als 630 Mio. Euro und eine zweistellige Ergebnisverbesserung. Die Analysten würden ein Umsatzplus von gut 10 % auf 645 Mio. Euro und einen Zuwachs beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 19 % auf 42,9 Mio. Euro erwarten. Rückläufige fiktive Firmenwertabschreibungen dürften beim DVFA/SG-Ergebnis zu einem Sprung von 0,74 auf 1,14 Euro je Aktie führen. Nach alter Rechnung ergebe sich ein Zuwachs von 1,06 auf 1,31 Euro je Aktie. Der rekordhohe Auftragsbestand von 882,8 Mio. Euro würde eine gute Ausgangsbasis für das kommende Geschäftsjahr bilden.
Im Hinblick auf die starke Marktstellung und das anhaltend hohe Investitionsniveau der Automobilindustrie sei das Unternehmen mit einem KGV von 8,9 unterbewertet. Vor dem Hintergrund einer längerfristig zu erwartenden Umwandlung der Vorzüge in Stämme und einer Dividendenrendite von 6,4 % würden die Analysten zur Akkumulierung der Aktie raten.
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