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Gildemeister halten 09.11.2004
Bankhaus Lampe
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die Aktie von Gildemeister (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) weiter mit "halten".
Gildemeister habe gestern die Zahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt, die auf der Umsatzseite im Rahmen, auf der Ergebnisseite jedoch unter den Erwartungen der Analysten gelegen hätten. So habe man bei den Umsätzen in den ersten neun Monaten 2004 einen Wert von 735,1 Mio. (Vj 701,5 Mio.) EUR erzielt. Der Jahresüberschuss habe sich hier von -7,5 in 2003 auf -4,9 in 2004 verbessert. Beim Gewinn je Aktie habe man für die ersten neun Monate 2004 einen Wert von -0,14 (Vj -0,27) EUR ausgewiesen.
Den Auftragseingang habe die Gesellschaft in den ersten neun Monaten um 16% auf 812 Mio. EUR steigern können. Nach den guten Ordereingängen der ersten Quartale rechne das Management aktuell nur noch mit moderaten Zunahmen der Bestellungen im vierten Quartal, so dass sich insgesamt für 2004 ein um rund 9% höherer Auftragseingang ergeben sollte.
Auf der Umsatzseite habe die Gesellschaft ihre Prognose für das Gesamtjahr angehoben und erwarte nun eine Umsatzsteigerung von 6 bis 7%, nachdem zuletzt die Umsatzprognose "über 5%“ gelautet habe. Nachdem sich das Management in Bezug auf das EBT sowie das Jahresergebnis bislang eher bedeckt gehalten habe, gehe das Unternehmen im EBT nun von einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahresniveau aus, die infolge einer reduzierten Steuerquote zu einem Jahresüberschuss von rund 5 Mio. EUR führen solle. Eine Dividendenaussage habe die Gesellschaft dennoch nicht tätigen wollen.
Die positive Entwicklung auf der Umsatz- und Auftragseingangseite habe auf Grund der Restrukturierungsaufwendungen, die für das Gesamtjahr insgesamt rund 10 Mio. EUR betragen sollten und damit zum größten Teil im dritten Quartal angefallen seien, nicht auf die Ergebnisseite übertragen werden können. Angesichts des hohen Auftragsbestands würden die Analysten jedoch damit rechnen, dass das vierte Quartal sehr gut verlaufen werde und der Konzern im Gesamtjahr mit einem Überschuss im Rahmen der Unternehmensguidance abschließen sollte. Da das Management sich jedoch in Bezug auf eine potenzielle Dividendenzahlung zur Zeit eher zurückhalte, würden die Wertpapierexperten entgegen ihrer Planungen (2004e 0,10 EUR) nun nicht davon ausgehen, dass Gildemeister für 2004 eine Ausschüttung vornehmen werde, was man angesichts der Bilanzrelationen auch für angemessen erachte.
Da die Analysten bislang die Restrukturierungskosten in der aktuell publizierten Höhe nicht in ihren Schätzungen enthalten hätten, würden sie die Planungsrechnung für 2004 trotz einer Steigerung der Umsatzschätzung von 1,030 Mrd. auf 1,045 Mrd. EUR für das Ergebnis je Aktie von 0,17 EUR auf 0,14 EUR reduzieren, was einem Nettoergebnis von 5,0 Mio. EUR nach Anteilen Dritter entspreche. Für 2005 hingegen hätten die Wertpapierexperten ihre Umsatzplanung leicht erhöht, so dass sich ceteris paribus ein leicht höheres Ergebnis je Aktie von 0,52 EUR (bislang 0,49 EUR) errechne. Entscheidend werde hier in jedem Fall sein, inwiefern es die Gesellschaft schaffe, die geplanten Preissteigerungen nachhaltig am Markt durchzusetzen bzw. die unverändert unbefriedigende Steuerquote deutlich zu senken.
Als wesentliche Treiber für die künftige Kursentwicklung sehe man darüber hinaus weiterhin die Umsetzung der vom Management gesteckten Ziele. Die Wertpapierexperten würden einen fairen Wert von rund 6,50 EUR errechnen, so dass sie weiterhin an ihrem Kursziel auf Jahressicht von 6,40 EUR festhalten würden.
Insgesamt bestätigen die Analysten vom Bankhaus Lampe ihre "halten"-Einschätzung für die Gildemeister-Aktie.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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