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Gildemeister Einstiegsgelegenheit


19.10.2004
Performaxx-Anlegerbrief

Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" sehen bei der Aktie von Gildemeister (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) eine Einstiegsgelegenheit.

Für qualitativ hochwertigen Maschinenbau sei Deutschland wie kaum ein anderes Land bekannt. Einer der solidesten deutschen Maschinenbauer sei Gildemeister. Mit einem Turnaround im laufenden Jahr könnte der Bielefelder Konzern auch wieder die Dividendenfähigkeit zurück erlangen. Grund genug also, sich schon heute mit dem SDAX-Unternehmen näher zu befassen. Seit mehr als zwei Monaten pendle der Kurs nur noch um 6 Euro herum. Kurse unterhalb dieser Marke würden eine gute Ausgangsbasis für ein Engagement bieten.

Dass sich die Bielefelder nach zwei verlustreichen Jahren (2002: -0,65 Euro und 2003: -0,13 Euro je Aktie) wieder auf dem Weg der Genesung befinden würden, würden die vor einigen Wochen präsentierten Geschäftszahlen für die ersten sechs Monate dieses Jahres zeigen. Gegenüber dem Vorjahr hätten die Umsätze um 4% auf 490,5 Mio. Euro zugelegt, und auch der Jahresüberschuss habe von einem horrenden Verlust in Höhe von mehr als 5 Mio. Euro vor einem Jahr in ein vorzeigbare Plus von 0,7 Mio. Euro gedreht.


Allerdings, was hier beachtet werden müsse, sei der Wegfall von Goodwill-Abschreibungen, auf die Gildemeister im laufenden Jahr verzichtet habe, bislang jedenfalls. In der ersten Jahreshälfte 2003 hätten diese mit 3,2 Mio. Euro eine Höhe erreicht, die für einen Gutteil des Nettoverlustes verantwortlich gewesen seien. Zweiter Knackpunkt sei, dass der Nettoperiodenüberschuss auch von außerordentlichen Erträgen von 1,8 Mio. Euro aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Vorräte profitiert habe. Umgekehrt seien Belastungen von ungefähr 3 Mio. Euro im Zuge der strategischen Neuausrichtung ebenfalls in die Berechnung eingeflossen.

Maßgeblich sollten daher vor allem die dynamischen Kennzahlen sein, die für die Zukunft relevant seien, nicht die, die von Vergangenem berichten würden. Erfreulich sei deshalb zu notieren, dass der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 15% auf 542 Mio. Euro angewachsen sei. Derweil habe der Auftragsbestand etwa 21% höher bei 311 Mio. Euro gelegen. Weitere Steigerungen habe Gildemeister sowohl für das - inzwischen abgeschlossene - dritte als auch das vierte Quartal 2004 in Aussicht stellen können.

Die Experten würden auf Basis der ihnen vorliegenden Informationen mit einem Umsatzanstieg im laufenden Jahr von knapp 7% auf 1,045 Mrd. Euro prognostizieren, während das Nachsteuerergebnis bei etwa 10 Cent je Aktie liegen sollte. Wichtiger als das laufende Jahr werde allerdings das Jahr 2005 sein, wenn man schließlich von einem abgeschlossenen Turnaround sprechen könne. Mit Blick auf einen Gewinn von bis zu 0,40 Euro je Anteilsschein komme Gildemeister dann auf ein 2005er KGV von etwa 15. Der richtige Gewinnsprung werde jedoch erst für 2006 offenkundig werden, so dass sich leicht ein einstelliges KGV im Bereich 7 bis 9 einstellen dürfte.

Die qualitativ höheren Auftragseingänge würden die Prognose der Experten untermauern, dass Gildemeister - wie auch andere deutsche Maschinenbautitel - vor einem mittelfristig nachhaltigen Aufschwung stehe. Nach zwei Jahren in der Verlustzone werde Gildemeister den Turnaround in diesem Jahr vollenden und 2005/06 vor einem signifikanten Gewinnsprung stehen, wenn die höheren Kapazitätsauslastungen voll zu greifen beginnen würden.

Es gilt daher, sich jetzt bei der Gildemeister-Aktie zu positionieren, zumal diese Entwicklung vom Aktienmarkt noch nicht vollständig reflektiert zu sein scheint, so die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief". Der Kurs sollte im Laufe des nächsten Jahres durchaus wieder in den Bereich von 7,50 bis 8 Euro vordringen können.




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