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Hornbach Holding VZ kaufen


01.10.2004
Independent Research

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Vorzugsaktien der Hornbach Holding (ISIN DE0006083439 / WKN 608343) zu kaufen.

Die Gesellschaft habe Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/2005 veröffentlicht.

Dabei habe sich der Nettoumsatz der Holding auf 1,2116 Milliarden Euro erhöht. Das EBITDA sei um 26,7% auf 130,1 Millionen Euro gestiegen. Das EBIT habe sich um 39,5% auf 95 Millionen Euro verbessert. Der Gewinn je Aktie sei um 43% auf 4,70 Euro gestiegen.

Die positive Entwicklung sei im Wesentlichen auf die erfolgreiche Entwicklung der ausländischen Standorte des Konzerns und die Verbesserung der Handelsmarge zurückzuführen. So scheine der Konzern von der Vielzahl der in den beiden vorhergehenden Geschäftsjahren eröffneten neuen Baumärkte zu profitieren. Diese Standorte würden sich überwiegend im europäischen Ausland befinden und hohe Wachstumsraten aufweisen. Der Anteil der im europäischen Ausland erzielten Umsätze sei auf 30,6% gestiegen.

Ferner habe der Konzern von einer auf 36,2% gestiegenen Handelsspanne profitiert. Ursächlich für diese Entwicklung seien unter anderem bessere Einkaufsbedingungen im Zuge der Kooperation mit Kingfisher. Dagegen hätten sich die Verkaufspreise gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig entwickelt. Gleichzeitig habe der hohe Preisdruck innerhalb der Branche aber angehalten. Das Unternehmen wolle durch eine gezielte Sortimentspolitik die Handelsspanne weiter verbessern.


Im Umsatzwachstum habe sich die Gesellschaft positiv abheben können. Strategisch wolle der Konzern sein Drive-In Konzept vorantreiben. Ferner fokussiere sich der Konzern mit dem One-Stop-Shopping Ansatz, sich vom Wettbewerb durch die Kompetenz bei der ganzheitlichen Abwicklung von Bau- und Renovierungsprojekten abzugrenzen. Die Analysten von Independent Research würden diese Strategie als sinnvoll ansehen. Auf Grund der Zielsetzung die Baumärkte durch Drive-in Konzepte zu erweitern, würden aber die Investitionskosten je Baumarkt steigen. Dies werde in den nächsten Quartalen wahrscheinlich zu hohen Finanzierungsaufwendungen führen.

Die Ankündigung, noch in diesem Jahr durch die Tochter Hornbach Baumarkt AG eine Wandelanleihe in einem Volumen von rund 200 Millionen Euro zu emittieren, gründe sich auf der Absicht weiter wachsen zu wollen und die kurzfristige Finanzierung auf eine langfristige umzuschichten. Etwa die Hälfte des Volumens solle zur Umfinanzierung, die andere Hälfte zur Wachstumsfinanzierung dienen. Die geplante Maßnahme dokumentiere jedoch anschaulich, dass die aktuelle komplizierte Kapitalstruktur des Konzerns keine Eigenkapitalfinanzierung ermögliche.

Mit Aussagen zum Verlauf des zweiten Quartals habe sich das Management der Gesellschaft sehr bedeckt gehalten. So könne derzeit nicht eingeschätzt werden, ob es gelingen könne, im saisonal bedingt schwächeren zweiten Halbjahr einen positiven Periodenüberschuss zu erzielen. Diese geringe Ergebnisvisibilität werte man als negativ für das Unternehmen. Auf Grund der deutlich über den Erwartungen liegenden Halbjahreszahlen habe man allerdings die Schätzungen angehoben.

Auf Basis dieser Schätzungen sei die Aktie mit einem KGV 2005/2006e von 9,2 rund 25% unterbewertet. Auf Grund der geringen Liquidität in der Aktie und der geringen Ergebnisvisibilität müsse man allerdings einen Abschlag auf den ermittelten fairen Wert vornehmen. Das Kursziel habe man von vorher 62 Euro auf jetzt 63 Euro erhöht.

Positiv für die Entwicklung des Aktienkurses könne eine Ankündigung einer Dividendenerhöhung sein. So habe die Dividende in den letzten Jahren bei 1,14 Euro je Aktie verharrt. Bei der unterstellten Ergebnisentwicklung halte man hier aber einen Anstieg von mindestens 10% für möglich. Mit diesbezüglichen Äußerungen des Managements rechne man allerdings frühestens zu Beginn des Jahres 2005.

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Vorzugsaktien der Hornbach Holding zu kaufen.




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