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VEM Aktienbank Depotbeimischung


13.09.2004
TradeCentre.de

Die Experten von "TradeCentre.de" sehen in der Aktie von VEM (ISIN DE0007608309 / WKN 760830) eine gute Depotbeimischung.

Das Münchener Wertpapierhandelshaus sei bei Kapitalerhöhungen oder Bonds respektive Genussscheine für kleine und mittelständische Firmen dick im Geschäft. Schon über 30 Transaktionen habe das Unternehmen in 2004 abgewickelt. "Keine andere Bank hat in diesem Jahr so viele Transaktionen gemacht wie wir", sage Unternehmensgründer und Vorstand Andreas Beyer voller Stolz im Gespräch mit "TradeCentre.de". Beyer sei deshalb Dauergast bei der Zulassungsstelle der Deutschen Börse wenn neue Aktien oder Bonds eingetragen werden sollten.

Weil keine andere Bank so viel Investmentbanking betreibe, wie die VEM Aktienbank, bezeichne Beyer sein Haus als "die Goldman Sachs des Mittelstandes". Das sei zwar forsch, aber einen kleinen Hauch der erfolgreichen Amerikaner würden beispielsweise die Halbjahreszahlen der Bayern zeigen.

VEM habe zum Halbjahr bombenstarke Zahlen präsentiert. Die operativen Nettoerträge hätten sich auf 2,72 Millionen Euro belaufen. Im gesamten Jahr 2003 habe diese Kennzahl bei 1,84 Millionen Euro gelegen. Netto habe in der Kasse nach den ersten sechs Monaten ein Überschuss von 1,26 Millionen Euro geklingelt.


Für das Gesamtjahr habe sich der Vorstand jedoch keine exakte Prognose entlocken lassen. "Unser Geschäft ist volatil und nicht planbar. Damit müssen sich unsere Aktionäre anfreunden", sage Beyer. Der CEO betone jedoch, selbst wenn das Geschäft mit Kapitalerhöhungen wie im Jahr 2002 regelrecht brachliege, keine Miesen zu schreiben. "Wir haben auch in 2002 vor Steuern 300.000 Euro verdient".

In jedem Fall werde das Ergebnis des ersten Halbjahres in 2004 im zweiten Semester nicht wiederholbar sein. Nach eigenen Angaben seien zumindest die Monate Juli und August gut gelaufen. "Wir haben in den beiden Monaten schönes Geld verdient". Dem Vernehmen nach würden sich die monatlichen Kosten des Unternehmens auf circa 120.000 Euro belaufen. Die Experten würden davon ausgehen, dass die Firma in der zweiten Jahreshälfte mindestens 0,5 Millionen Euro verdiene.

Sollte VEM noch ein bis zwei Börsengänge begleiten, die Beyer nicht gänzlich ausschließe, werde es deutlich mehr. Der CEO rechne ab 2005 mit einem Anspringen des Emissionsgeschäfts. Zudem könnte Beyer seinen Anteil von 27 Prozent an dem Mantel "F.A.M.E." verkaufen. Pro Aktie habe VEM 24 Cent bezahlt. Aktuell würden die Papierchen 33 Cent kosten. Beyer betone jedoch keine Eile mit der Veräußerung zu haben.

Um nicht zu sehr vom Investmentbanking abhängig zu sein, wolle Beyer das Risiko eindämmen. Er setze auf das Designated Sponsoring. Bereits heute hätten die Münchener 17 Mandate. Den Bruttoertrag beziffere Beyer auf rund 40.000 Euro pro Klient. Noch in diesem Jahr strebe der diplomierte Kaufmann die Marke von 20 Mandaten an. "Der Markt für Designated Sponsoring ist groß, da sich aus diesem Geschäft viele verabschieden. Im kommenden Jahr wollen wir in Richtung 30 gehen". Würden die Experten für 2005 mindestens 20 Mandate unterstellen, errechne sich daraus bereits ein Bruttoertrag von 800.000 Euro. Und zehn weitere Mandate würden keinen größeren Aufwand benötigen, bestätige der CEO.

Da VEM für Investitionen nicht allzu viel Geld brauche, stelle sich die Frage was der Konzern mit seinen Überschüssen anstelle. Beyer schließe eine Dividendenzahlung nicht aus. "Ich kann mir gut vorstellen schon in 2005 für das Geschäftsjahr 2004 eine kleine Dividende zu bezahlen". Mit einem KGV von acht sei das Papier sehr günstig bewertet.

Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die VEM-Aktie zur Depotbeimischung.




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