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VIVA Media Marketperformer 26.05.2004
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von VIVA Media (ISIN DE0006171069 / WKN 617106) weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Der Start in das Geschäftsjahr 2004 sei bei VIVA verhalten ausgefallen. Der Umsatz sei ggü. dem Vorjahreszeitraum um 9% auf 22,9 Mio. Euro gesteigert worden, was im Wesentlichen auf den Bereich TV-Produktion (+34% auf 13,8 Mio. Euro) zurückzuführen sei. Das Segment Musik-TV habe einen Rückgang von 10,6 auf 9,1 Mio. Euro hinnehmen müssen. Dies sei in erster Linie mit dem schwachen nationalen Musikgeschäft (-20% auf 6,0 Mio. Euro) begründet worden, das unter der anhaltenden Werbezurückhaltung und der Strukturkrise in der Musikindustrie gelitten habe. Im internationalen Musik-TV seien die Erlöse mit 3,1 Mio. Euro stabil geblieben. Auf der Ergebnisseite habe VIVA einen Rückgang des EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Goodwill-Abschreibungen) auf -1,8 (-0,3) Mio. Euro verbucht.
Während in der TV-Produktion noch ein positives EBITA von 0,8 (1,6) Mio. Euro erzielt worden sei, habe der Bereich Musik-TV national einen deutlichen Rückgang auf -2,2 (-1,0) Mio. Euro verbucht. Das internationale Musikgeschäft habe dagegen eine Verbesserung von -0,8 auf -0,5 Mio. Euro verzeichnen können. Auf Konzernebene ergebe sich bei einem Vorsteuerergebnis von -2,36 (-1,13) Mio. Euro unter dem Strich ein Fehlbetrag von -3,35 (-1,20) Mio. Euro. Ausblickend auf das Gesamtjahr 2004 rechne VIVA mit einem stabilen Konzernumsatz und prognostiziert eine deutliche Verbesserung des EBITA.
In Anbetracht einer komfortablen Auftragslage im Segment TV-Produktion erwarte das Unternehmen insbesondere hier einen deutlichen Ergebniszuwachs. Hoffnungsträger sei die seit Anfang Mai auf Sat.1 laufende Late Night Show mit Anke Engelke. Auch im Segment Musik-TV solle der Trend des ersten Quartals umgekehrt und wieder steigende Ergebniszahlen verbucht werden, wobei die Erwartung hier auf der Annahme eines sich langsam aufhellenden Konjunkturklimas im weiteren Jahresverlauf sowie den eingeleiteten Restrukturierungen basiere.
Die Zahlen für das erste Quartal seien uneinheitlich ausgefallen. Während beim Umsatz Zuwächse hätten generiert werden können, hätten auf der Ergebnisseite Einbußen hingenommen werden müssen. Positiv stimme die operative Verbesserung im internationalen Musik-TV, die als Folge der eingeleiteten Restrukturierungen anzusehen sei. Das nationale Musik-TV sei dagegen weiterhin sehr schwach. Vor dem Hintergrund des nach wie vor angespannten Werbeumfeldes bestünden hier einige Unwägbarkeiten über die zukünftige Entwicklung.
Im Segment TV-Produktion seien die Auftragsbücher zwar gefüllt, jedoch sei hier ein stetig wachsender Margendruck zu beobachten. Dieser sei Folge des anhaltend hohen Kostenbewusstseins der als Abnehmer der Brainpool-Formate auftretenden TV-Sender. Die zukünftige Entwicklung beider Geschäftsfelder werde demnach im Wesentlichen von der Erholung des Werbemarktes abhängen. Die kursierenden Gerüchte über eine Übernahme von VIVA würden kurzfristiges Aufwärtspotenzial bergen.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre "Marketperformer"-Einschätzung für die Aktie von VIVA Media.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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