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CTS EVENTIM scheint ausgereizt 30.04.2004
TradeCentre.de
Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei der Aktie von CTS EVENTIM (ISIN DE0005470306 / WKN 547030) abzuwarten.
Klaus-Peter Schulenberg, Vorstandsvorsitzender der CTS EVENTIM AG, wolle in 2004 neue Bestmarken bei der operativen Marge erreichen. Konkrete Planzahlen für den Konzern habe der Firmenchef jedoch nicht nennen wollen. 2003 sei für die Münchener das beste Jahr gewesen seit dem Gang an die Börse. Der Umsatz sei um 41 Prozent auf 224 Millionen Euro geschnellt. Stark überproportional entwickelt habe sich der operative Ertrag. Das EBITDA sei um fast 200 Prozent auf über 20 Millionen Euro gewachsen. Vor Steuern und Zinsen sei der Gewinn von 3,2 Millionen Euro auf 15,4 Millionen Euro geklettert. Abzüglich Ertragssteuern und Minderheiten sei unterm Strich ein Profit von 4,7 Millionen Euro in der Kasse hängen geblieben.
CTS EVENTIM teile sich in zwei Segmente, Ticketing und Live-Entertainment. Ein Sechstel des Konzernumsatzes entfalle auf den margenstarken Bereich "Ticketing". In 2003 habe die EBIT-Marge in diesem Standbein 10,5 Prozent betragen. Für dieses Geschäftsjahr erwarte der CEO eine Steigerung der operativen Marge bis 15 Prozent. "Mittelfristig streben wir mindestens 20 Prozent an". Die Sparte solle in 2004 um bis zu 20 Prozent wachsen, sage Schulenberg. Im Bereich "Live-Entertainment" habe der Konzern im letzten Jahr mit einer EBIT-Marge von über sechs Prozent gewirtschaftet.
Wie der CEO erkläre, solle diese Marge stabil gehalten werden. Nach einem überragenden Konzertjahr in 2003 mit vielen Großveranstaltungen, werde 2004 vor allem von sehr vielen kleinen Veranstaltungen getragen. Die Pipeline sei mit Stars wie zum Beispiel Anastacia, Pink, Metallica, Herbert Grönemeyer recht knackig gefüllt. "Im Ticketing werden wir stark wachsen und beim Live-Entertainment erwarten wir Plus/Minus Null", sage der Firmengründer und Großaktionär. Der Umsatz werde sich daher im Konzern in 2004 eher flach oder nur leicht verbessern, indes werde sich aber das Ergebnis überproportional erhöhen.
Strategisch würden die Süddeutschen die europäische Expansion vorantreiben. "Wir gehen in diesem Jahr in Italien und der Schweiz an den Start". Bei den Eidgenossen wolle Schulenberg sowohl im Live-Entertainment und im Ticketing Geschäfte machen. In Italien allerdings nur im Bereich Ticketing. Schulenberg schließe Akquisitionen generell nicht aus, konkretes gebe es aber aktuell nichts zu vermelden. Der Konzern wolle Italien und die Schweiz unter eigener Regie aufbauen.
Aufgrund der großen Nachfrage im Rahmen einer Roadshow bei angelsächsischen Investoren habe der Vorstandsvorsitzende im Februar fast 400.000 Aktien verkauft. "Ich habe mich nur schweren Herzens von meinen Anteilen getrennt. Weitere Verkäufe wird es nicht geben", kündige Schulenberg an.
Seit der Experten-Empfehlung von Ende Mai des letzten Jahres bei rund drei Euro habe sich das Papier in der Zwischenzeit auf 15 Euro verfünffacht. Nach dem Hype befinde sich die im SDAX notierte Aktie in der Korrekturphase. Wie aus dem Markt zu hören sei, werde das Papier zur Zeit "short gespielt". Mit einem Börsenwert von fast 150 Millionen Euro erscheine die Aktie ausgereizt.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten den Anlegern bei CTS EVENTIM eine klare Bodenbildung abzuwarten.
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