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edel music "strong buy" 27.04.2004
Anlagebrief.de
Die Experten von "Anlagebrief.de" stufen die Aktie von edel Music (ISIN DE0005649503 / WKN 564950) mit dem Rating "strong buy" ein.
Neben Universal, BMG, Sony, Ariola habe sich die edel music AG zum größten, unabhängigen Musikunternehmen in Europa gemausert. edel sei in allen Bereichen des Musikgeschäfts aktiv. Hierzu zähle der Künstleraufbau, das Marketing und die erforderliche PR bis zur Produktion und Distribution von CDs, DVDs, Vinyl und MCs. Mit einem weltweiten Netzwerk aus Tochterfirmen und Partnerschaften biete edel music internationalen Service für Künstler, Produzenten, Label und Musikfirmen.
Edel sei im Jahre 1986 von CEO und Mehrheitsaktionär Michael Haentjes als Mailorderversand für Filmmusik gegründet worden. In nur zehn Jahren habe sich edel music zum größten unabhängigen Tonträgerunternehmen in Deutschland entwickelt. Von 1998 bis 2001 sei das Unternehmen am Neuen Markt notiert und habe in dieser Zeit stark in den internationalen Markt expandiert. Nach der Abkehr von der Akquisitionsstrategie während der Jahre des Börsenbooms und dem Wechsel in den Geregelten Markt sei 2002 gemeinsam mit Roland Berger Strategy Consultants ein umfangreiches Konzernsanierungsprogramm umgesetzt worden, in dessen Rahmen Firmenteile und Beteiligungen verkauft sowie defizitäre Gesellschaften geschlossen worden seien. Die Zahl der Mitarbeiter habe sich in diesem Zusammenhang von zwischenzeitlich über 1.700 auf heute etwa 750 reduziert.
Heute setze die edel music AG auf die Rückkehr zum erfolgreichen organischen Wachstum aus der Zeit vor dem Börsengang; im Fokus stehe außerdem die Konzentration auf den deutschen und europäischen Markt, in dem das Unternehmen traditionell stark sei. Das Repertoire und die Services der edel music Gruppe würden alle Musikrichtungen, von Pop und Rock über Jazz, Soundtracks und Compilations bis hin zu klassischer Musik und Kinderunterhaltung umfassen. Zu den bekanntesten internationalen Künstlern würden derzeit u.a. Chris Rea, Gregorian, Toni Braxton, Chris de Burgh, Scooter, The Rasmus und Aaliyah gehören.
Wie zur Zeit bekannt sei, stecke die Musikindustrie in einer der schlimmsten Krisen, wenn nicht in der schlimmsten Krise jemals. Illegale MP3 Downloads, geringe Kaufbereitschaft und günstige Brenner + Rohlinge würden den großen Labels das Geschäft mehr und mehr vermiesen. Die edel music AG habe sich diesem negativen Trend leider auch nicht komplett entziehen können. Doch durch gutes Management, und wie oben erwähnt, durch ein erfolgreiches Konzernsanierungsprogramm stehe der Break-even nun unmittelbar voraus.
Trotz schwieriger Marktbedingungen habe edel music im Geschäftsjahr 2003 einen Umsatz von 138,1 Mio. Euro erzielt, der Verlust belaufe sich bislang nur noch auf 1,6 Mio. Euro. Das EBITDA sei auf gute 7,4 Mio. Euro und somit deutlich in den positiven Bereich geklettert. Die aktuelle Finanzsituation sei mit einer Nettoliquidität von 11,9 Mio. Euro / 0,55 Euro je Aktie solide gegeben.
Da edel music im operativen Geschäft bereits profitabel arbeite, könne davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen im laufendem Geschäftsjahr seine Cash-Reserven nicht angreifen müsse.
Charttechnisch sei die Aktie im April aus der entstandenen Flaggenformation bei 1,90 Euro ausgebrochen, und habe so klare Kaufsignale generiert. Man gehe davon aus, dass die Anteilsscheine sehr rasch bis auf 3 Euro ansteigen würden. Nach einer kurzen Konsolidierung wäre der Weg frei bis hin zu 4 Euro, wo dann erste signifikante Widerstandszonen von früheren Jahren lägen.
Durch die vielversprechende Positionierung im Musikmarkt, der sehr günstigen Bewertung, der soliden Finanzsituation und der vielversprechenden charttechnischen Situation empfehlen die Experten von "Anlagebrief.de" die Aktie von edel music zum klaren Kauf. Anleger sollten bis 2,90 Euro investieren und den Stopp 10-15% unter dem Einstiegskurs setzen.
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