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Strabag kaufen 18.12.2003
ExtraChancen
Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von Strabag (ISIN DE0007283004 / WKN 728300) zu kaufen.
Die "ExtraChance" bei der Strabag Beteiligungs AG könne sich schon kurzfristig durch eine mögliche Übernahme durch die Mutter, die österreichische Bibag, ergeben. Bereits im laufenden Jahr seien die Aktionäre der vormals unter Bauholding Strabag notierten Bibag abgefunden worden. Daraus ergebe sich die Frage: Warum sollte dann die deutsche Strabag weiter notiert bleiben? Nach dem Börsenrückzug der Mutter würden sich daher nun in Branchenkreisen die Gerüchte um ein mögliches Abfindungsangebot für die Tochtergesellschaft verdichten.
Durchaus denkbar sei auch eine Fusion mit dem Mutterkonzern. Welchen Sinn mache eine solche Maßnahme? Nach einem Börsenrückzug könnte dann ein neu aufgestellter Gesamtkonzern abermals einen Börsengang planen. Eine ähnliche Vorgehensweise habe bei dem Sauerländer Armaturenhersteller und ehemaligen MDAX-Wert Grohe beobachtet werden können. Auch die Geschäftsentwicklung spreche für eine entsprechende Offerte, wenn nicht jetzt zugegriffen werde, wann dann?
Denn auch operativ laufe es bei Strabag rund. Der im Hochbau und besonders im Straßenbau aktive Konzern habe im ersten Halbjahr 2003 einen um 11% höheren Auftragseingang gemeldet. Für das Gesamtjahr 2003 werde mit einer Steigerung der Bauleistung um 5% auf 3,4 Mrd. Euro gerechnet. Nach der Übernahme der Deutschen Asphalt und den damit einhergehenden Restrukturierungen und Synergien werde schon im kommenden Jahr mit einer Marge bei den Bauleistungen in Höhe von ca. 1% gerechnet. Damit ergebe sich ein attraktives KGV von 6,9.
Eine andere Sonderfantasie habe zwar auf den ersten Blick gerade einen "kleinen Dämpfer" erhalten: Die Forderungen an den Irak. Die Bundesregierung könnte es mit einem möglichen Forderungsverzicht gegenüber dem Irak auch für deutsche Unternehmen schwieriger machen, ihre Forderungen durchzusetzen. Zwar seien diese Forderungen aus Bauprojekten der 70er- und 80er-Jahre bereits größtenteils abgeschrieben, doch würden die Rheinländer nur die Hälfte der irakischen Schulden erhalten, ergäbe dies einen Sonderertrag von 35,75 Euro je Aktie! Bracheninsider würden die Gespräche über einen Forderungsverzicht gar nicht so negativ sehen.
Daraus könnte sich eine gänzlich neue Sonderfantasie ergeben. Denn durchaus denkbar sei eine Absprache der Art, dass die Strabag neue Bauaufträge beim Wiederaufbau des Iraks zu speziellen - für Strabag lukrativen - Konditionen erhalte und im Gegenzug auf Teile der bereits gerichtlich in höchster Instanz durchgesetzten Forderung gegenüber dem Irak verzichte. Vor diesem Szenario erscheine die Aktie weiterhin eine interessante Depotergänzung.
Die Strabag-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.
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