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Porsche Upgrade


08.12.2003
Helaba Trust

Der Analyst der Helaba Trust, Fabian Kania, stuft die Aktie von Porsche (ISIN DE0006937733 / WKN 693773) von "untergewichten" auf "neutral" herauf.

Der Cayenne sei primär für die guten Absatzzahlen im abgelaufenen Geschäftjahr 2002/03 verantwortlich (+23% gg. VJ auf 66.800 Einheiten). Sowohl beim Boxster als auch beim 911er hätten hingegen deutliche Rückganäge verzeichnet werden müssen (-16% bzw. -14% gg. VJ). Der Umsatz sei aufgrund des verschobenen Modellmix und der wechselkursbedingt negativen Umrechnungseffekte nur unterproportional auf 5,6 Mrd. EUR (+15% gg. VJ) gestiegen. Das Vorsteuerergebnis habe sich um 12,5% auf 933 Mio. EUR verbessert. Porsche sichere das Währungsrisiko bereits drei Jahre im voraus ab, so dass das Unternehmen wie bereits im Vorjahr von den hohen Dollarkursen der Vergangenheit profitiert habe. Nach Steuern sei ein DVFA-Ergebnis je Aktie von 35,2 EUR (VJ: 27,80 EUR) verblieben.


Das laufende Geschäftsjahr sei positiv angelaufen. Umsatz und Absatz hätten in den ersten 4 Monaten jeweils um nahezu 50% gesteigert werden können, was hauptsächlich daran gelegen habe, dass der Cayenne erst seit Ende 2002 auf dem Markt sei.

Die seit Anfang 2003 zu beobachtenden starken Rückgänge der Sportwagenabsätze sollten sich angesichts der niedrigeren VJ-Basis in den kommenden Monaten verringern. Die Analysten würden insgesamt mit einem Fahrzeugabsatz von rund 73.000 Einheiten rechnen (+9% gg. VJ). Auf der Ertragsseite gehe man trotz höherer Abschreibungen davon aus, dass Porsche abermals einen Rekordgewinn erzielen werde. Neben der Absatzsteigerung seien dafür v.a. die wegfallenden Einführungskosten des Cayenne sowie ein erneut höherer positiver Effekt aus der Wechselkursabsicherung verantwortlich. Zudem werde die Einführung der billigeren Cayenne-Variante durch einen höherwertigeren Produktmix bei den Sportwagen überkompensiert.

Mittelfristig dürfte der Druck auf die Erträge zunehmen, da die geplante vierte Baureihe vermutlich hohe Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen verzehren werde und auch die noch positiven Effekte aus der Währungsabsicherung spätestens 2007 auslaufen würden. Mit einem weiteren Modell erschließe Porsche zwar neue Kundengruppen. Allerdings laufe das Unternehmen auch Gefahr, das herausragende Margenimage zu verwässern. Mit einem KGV von 12,6 weise das Unternehmen dank der einzigartigen Positionierung und der hohen Finanzkraft gegenüber den Konkurrenten (Durchschnitt: 9,8) eine Prämie auf, die in der Vergangenheit zwar schon größer gewesen sei. Angesichts der durch die Einführung weiterer Modelle entstehende Verwässerung rechne man aber nicht damit, dass diese hohen Niveaus wieder erreicht würden.

Vor diesem Hintergrund halten die Analysten der Helaba Trust das aktuelle Bewertungsniveau für gerechtfertigt und empfehlen nunmehr eine neutrale Gewichtung der Porsche-Aktie.




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