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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006219934 621993 -   € -   €
 
 
 

Jungheinrich kaufen


11.11.2003
M.M.Warburg & CO

Der Analyst von M.M.Warburg & CO, Eggert Kuls, stuft die Aktie von Jungheinrich (ISIN DE0006219934 / WKN 621993) unverändert mit "kaufen" ein.

Der führende europäische Anbieter in der Lagertechnik, Jungheinrich, habe erneut unter Beweis gestellt, dass sich der Umbau des Unternehmens in den letzten Jahren zunehmend auszahle. Im 3. Quartal 2003 habe das Unternehmen in einem noch schwachen Umfeld den Umsatz um 2,7% steigern können; das operative Ergebnis, gemessen am EBIT, habe sich weit überproportional um 31,2% erhöht. Damit setze sich der bereits in den Vorjahren sichtbare Trend steigender Ergebnisse in einem anhaltend widrigen Umfeld fort. Jungheinrich erreiche in Zeiten tiefer Rezession mittlerweile ein Ertragsniveau, das in frühren Zyklen nicht einmal in der Hochkonjunktur erreicht worden sei.

Die Investmentbänker würden diese Entwicklung eindeutig im Zusammenhang mit dem seit dem Jahr 2000 agierenden Management sehen, das die Strukturen des Unternehmens signifikant verbessere und auf Ertrag getrimmt habe. Die vorgelegten Zahlen würden bereits Schließungskosten für das defizitäre Werk in Leighton Buzzard, UK, beinhalten.

Man beurteile den Umbau des Jungheinrich-Konzerns sehr positiv. Das Management gehe identifizierte Schwachpunkte konsequent an. Bereits jetzt seien Erfolge aus der konsequenten Ertragsorientierung unübersehbar. Nennenswerte weitere Restrukturierungserfordernisse sehe man nicht mehr. Per Ende 2004 werde Jungheinrich nach Auffassung der Analysten optimal aufgestellt sein. Im Hinblick darauf, dass bereits jetzt die erzielten operativen Margen höher liegen würden als in früheren Zyklen in der Hochkonjunktur, mache die Analysten außerordentlich optimistisch für die Ertragsentwicklung in einem verbesserten konjunkturellen Umfeld.


Man gehe davon aus, dass Jungheinrich nach der Schließung von Argentan künftig deutlich höhere Erträge als in früheren Zyklen erwirtschaften werde und nachhaltig Ergebnisse je Aktien von deutlich über 2 Euro erzielen könne. Das Jungheinrich-Management habe nochmals die Zielsetzung wiederholt, mittelfristig in konjunkturellen Normaljahren eine EBIT-Marge von 8% zu erreichen. Eine solche Größe korrespondiere mit einem EPS von mehr als 2,50 Euro.

Insgesamt sei man der Ansicht, dass die vorgelegten Zahlen sowohl im Hinblick auf das Branchen- als auch auf das Konkurrenzumfeld exzellent seien. Jungheinrich dürfte auch im 3. Quartal eine bessere Geschäftsentwicklung als der europäische Erzrivale, Linde Material Handling, verzeichnet haben.

Das mittelfristiges Kursziel von 17 Euro sei nach Auffassung der Analysten eher konservativ angesetzt. In den letzten beiden Zyklen hätten die Topkurse der Jungheinrich-Aktie jeweils zwischen 19 und 20 Euro gelegen. Da man davon ausgehe, dass das Unternehmen besser denn je aufgestellt sei und sich dies auch in erheblich höheren Erträgen als in der Vergangenheit niederschlagen werde, halte man auch im Verlauf eines konjunkturellen Aufschwungs Kurse von deutlich über 20 Euro für erreichbar.

Zusammengefasst gesagt würden die Analysten glauben, dass der ertragsorientierte Umbau des Unternehmens bislang nur ansatzweise eingepreist worden sei. Das vom neuen Management gelegte Ertragspotential scheine bislang noch vielfach unterschätzt zu werden. Insgesamt halte man die Jungheinrich-Aktie auch auf aktuellem Niveau für einen der aussichtsreichsten Titel unter den Maschinenbauaktien.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von M.M.Warburg & Co bei ihrem "kaufen"-Rating für die Aktie von Jungheinrich.




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