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Borussia Dortmund kaufen


21.10.2003
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von Borussia Dortmund (ISIN DE0005493092 / WKN 549309) zu kaufen.

Ein wesentlicher Belastungsfaktor für Deutschlands einzige Fußballaktie sei aus dem Weg geräumt: Die Deutsche Bank habe 2,8 Mio. Borussia Dortmund-Aktien an die Dr. Elsässer Beteiligungsgesellschaft verkauft, die zur privaten Vermögensverwaltung des Bonner Verlegers Norman Rentrop gehöre.

Während es bei der Deutschen Bank immer geheißen habe, sie wolle sich von allen nicht strategischen Beteiligung trennen, solle der neue Großaktionär die Beteiligung an dem westfälischen Fußball-Club als langfristige Finanzanlage sehen. Allein diese Tatsache müsste die Stimmung der Aktionäre heben.

"Die Lösung dieses Problems, das unseres Erachtens in der Vergangenheit keine rationale Bewertung der Aktie anhand der Fundamentaldaten zuließ, könnte sich wie ein Befreiungsschlag auswirken", so Paul Sibianu, bei der WGZ-Bank der Experte für Fußball-Aktien. Er stufe die Aktie weiterhin mit "akkumulieren" ein. Die Befürchtung, dass das Aktienpaket Kurs belastend über den Markt abgebaut werde, sollte damit zunächst einmal vom Tisch sein.


Experten würden den Kaufpreis für das Aktienpaket auf knapp 10 Mio. Euro schätzen. Insgesamt liege der Börsenwert des Fußballclubs bei gut 70 Mio. Euro. Hinter diesem Kauf stehe neben Markus Elsässer, einst beim Süßwarenproduzenten Storck Experte für Asien verantwortlich, der Bonner Verleger Norman Rentrop (u.a. "Bibel-TV", "Die Geschäftsidee"). Das Duo habe die Papiere aber nicht aus Fußball-Liebhaberei gekauft, sondern weil sie sie als unterbewertet einstufen würden.

Dieser Meinung sei auch Paul Sibianu, der "einen signifikanten Bewertungsabschlag gegenüber Vergleichsunternehmen wie Manchester United, Juventus Turin und Ajax Amsterdam" festgestellt habe.

Der am Freitag vorgelegte Bericht für das Geschäftsjahr 2002/03 sei ebenfalls recht positiv aufgenommen worden. Die Gesamtleistung im Konzern sei von 150,4 Mio. Euro im Vorjahresvergleich auf 162, 3 Mio. Euro gesteigert worden. Der Gewinn im Konzern sei mit 3,26 Mio. Euro vervierfacht worden. Dabei habe sich der Gewinn der Deutschen Fußball-Meisterschaft im Sommer 2002 und das erfolgreiche Abschneiden in der zurückliegenden Champions-League-Saison positiv ausgezahlt - trotz der Spuren der Kirch-Insolvenz. Allein die Champions-League-Teilnahme habe mit über 30 Mio. Euro zu Buche geschlagen. Gelder, die in diesem Umfang in dieser Saison nicht fließen würden.

Deshalb werde der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr wohl auch deutlich niedriger ausfallen. Dennoch sei das Fußball-Unternehmen gut aufgestellt und habe trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds beim Sponsoring ein Umsatz-Plus von 60% auf 44,9 Mio. Euro und beim Merchandising von fast 30% auf 11,3 Mio. Euro verbuchen können.

Die Papiere von Borussia Dortmund würden weiterhin eine spekulative Investition bleiben, denn neben den Fundamentaldaten würden Emotionen wie Freude und Enttäuschung eine große Rolle spielen. Allerdings sei die Chance groß, dass der Kurs der Aktie sich nach langer Talfahrt weiter erhole. Käufe sollten mit einem Stop-Kurs bei 3,00 Euro abgesichert werden.

Die Borussia Dortmund-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.




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