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DAB bank kaufen 20.10.2003
ExtraChancen
Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie der DAB bank (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) zu kaufen.
"Gestiegene Transaktionen, konsequente Kostenkontrolle sowie sehr gute Vertriebserfolge", laute die Erfolgsformel der DAB bank. Auf Grund des verbesserten Börsenklimas seien die Kunden des Direkt-Brokers in der Zeit von Juni bis September wieder deutlich aktiver gewesen. Die Zahl der Transaktionen pro Depot und Jahr sei deshalb auch in den traditionell schwachen Sommermonaten um 17% auf 7,88 gestiegen.
Insgesamt seien in diesem Zeitraum 903.730 (Vorquartal: 773.997) Transaktionen durchgeführt worden. Da auch 1816 neue Kunden hätten hinzugewonnen werden können, verwalte das Institut per Ende September 459.777 Depots. Dabei sei das Kundenvermögen im Vergleich zum Vorquartal um 7,7% auf 11,2 Mrd. Euro geklettert.
Die umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen hätten sich ebenfalls ausbezahlt. Neben dem massiven Stellenabbau sei Ende des letzten Jahres die hochdefizitäre "Self Trade" verkauft worden. Eine Restzahlung von 1,59 Mio. Euro habe mit dazu beigetragen, dass der drittgrößte Online-Broker Deutschlands nach vorläufigen Zahlen einen Gewinn vor Steuern von rund 6 Mio. Euro (Vorquartal: 2,23 Mio.) habe erzielen können. "Das Konzernergebnis im dritten Quartal lag über unseren Planungen", kommentiere Unternehmens-Vorstand Alexander von Uslar. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr habe noch ein Vorsteuerverlust von 243,01 Mio. Euro in den Büchern gestanden.
Für das Schlussquartal würden die DAB-Verantwortlichen angesichts der jüngsten Entwicklung ebenfalls einen Gewinn erwarten - selbst wenn für den Zeitraum Oktober bis Dezember das Transaktionsniveau des dritten Quartals nicht gehalten werden könne. "Im Gesamtjahr werden wir schwarze Zahlen schreiben und unsere bisherige Prognose eines ausgeglichenen Ergebnisses übertreffen" habe es aus der DAB-Zentrale geheißen. Vorstand von Uslar rechne mit einem Gewinn von über 7,5 Mio. Euro.
Nach dem Erreichen der Gewinnschwelle plane die DAB bank weiterhin, sich mit neuen Ertragsquellen von Börsenschwankungen unabhängiger zu machen. Bereits im Sommer sei angekündigt worden, dass die HVB-Tochter von einer Direktbank zu einer Vertriebsbank umgebaut werden solle. Dazu wollten die Bayern aktiver auf Kunden zugehen und eine breite Palette von Finanzprodukten (Versicherungen, Anleihen oder Finanzplanungen) anbieten.
Die Börsianer hätten die jüngste Entwicklung der Gesellschaft recht positiv aufgenommen. Seit März habe sich der Wert der im SDAX notierten Aktie mehr als verdreifacht. Die Papiere seien aber weiterhin weit von ihrem Emissionspreis (12,50 Euro) aus dem November 1999 entfernt worden. Auch wenn dieses Niveau in absehbarer Zeit nicht erreicht werden könne, würden interessierte Anleger eine Anfangsposition aufbauen.
Die DAB bank-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.
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