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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 19,78 € |
19,86 € |
-0,080 € |
-0,40 % |
23.04/12:43 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007480204 |
748020 |
- € |
- € |
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Deutsche EuroShop kaufen 09.10.2003
ExtraChancen
Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) zu kaufen.
Die Deutsche EuroShop AG beteilige sich an Einkaufszentren, die auf Grund des Standortes, der Größe des Einzugsgebietes und der baulichen Qualität eine kontinuierlich positive Ertragsentwicklung und eine langfristig stabile Wertsteigerung erwarten lassen würden. Acht dieser Objekte stünden in ausgewählten Städten in Deutschland. Dazu kämen vier an ausländischen Standorte in Frankreich, Italien und Ungarn. Tendenz steigend! Die Ladenlokale der Hamburger seien zum großen Teil an namhafte Einzelhandelskonzerne wie H&M oder Karstadt vermietet.
"Das Ziel ist es, einen möglichst hohen Gesamtertrag zu generieren, der dann durch jährliche Dividendenzahlungen mit einer Mindestrendite von 5% an die Aktionäre weitergegeben wird", erkläre Roland Könen vom Bankhaus Lampe die Strategie der Gesellschaft.
Die durchschnittliche Gesamtinvestition in ein Shoppingcenter belaufe sich derzeit auf rund 90 Mio. Euro. Dabei werde stets ein anteiliges Volumen von 50 bis 60% angestrebt. Der Vorteil liege auf der Hand: Auf Grund der nur prozentualen Beteiligung könne die Deutsche EuroShop eine noch breitere Streuung des investierten Kapitals und somit auch des Risikos erzielen.
Trotz der Konsumflaute habe der Konzern im ersten Halbjahr den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,5% auf 24,3 Mio. Euro steigern können. Nachdem die in 2002 eröffneten Shoppingcenter in Dresden und Kassel vollständig zum Halbjahresergebnis beigetragen hätten, habe die Gesellschaft die Erträge aus Beteiligungen von 2,1 Mio. auf 3,6 Mio. Euro erhöhen können.
Das Vorsteuerergebnis sei sogar um 76% auf 6,0 Mio. Euro gesteigert worden. Der Periodenüberschuss habe sich gleichzeitig auf 1,2 Mio. Euro verbessert. Im Vorjahr sei noch ein Verlust von 0,8 Mio. Euro erwirtschaftet worden. "Für das Gesamtjahr erwarten wir weitere Umsatzsteigerung, die sich dann auch positiv auf die Entwicklung des betrieblichen Ergebnisses und des Konzernüberschusses auswirken sollte", gebe sich Analyst Könen zuversichtlich.
Nach dem Börsengang Anfang 2001 habe die Deutsche EuroShop AG auf dem Parkett ein Schattendasein geführt. Das werde sich ändern! Seit Juli ersetze das Unternehmen die Fielmann AG im SDAX. Nach dem Ausstieg des Großaktionärs Deutsche Bank werde mittelfristig sogar ein Aufstieg in den MDAX angepeilt. Diese Fantasie werde das Interesse an dem Titel künftig weiter steigern.
Vorerst stehe aber die konstant hohe Dividende im Mittelpunkt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr habe die Ausschüttung bei 1,92 Euro je Aktie gelegen, das entspreche einer Dividendenrendite von immerhin 6,2%. "Auf Grund der in den nächsten Jahren noch steuerfreien Dividendenzahlung erkennen wir - auch gegenüber der Alternativanlage in offenen Immobilienfonds - einen deutlichen Renditevorteil", bemerke Könen.
Ein Blick auf den Chart mache deutlich, dass bei der Deutschen EuroShop-Aktie keine überproportionalen Kursschwankungen ins Haus stünden. Eine realistisch erscheinende Jahresperformance von 4% zusammen mit einer relativ sicheren Dividendenrendite von 6% ergebe unter dem Strich eine ansehnliche Rendite von jährlich 10%. Vor diesem Hintergrund halte man das Investment gerade für den langfristig orientierten Anleger, insbesondere auch unter Diversifikationsgesichtspunkten, für interessant.
Die Deutsche EuroShop-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.
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