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Leica spekulativ 02.03.2000
Wirtschaftswoche heute
Der Börseninformationsdienst „Wirtschaftswoche heute“ hält die Aktie der Leica Camera (WKN 646000) für ein derzeit spekulatives Investment.
Zwar sei die Kamera-Marke Leica bekannt. Der Aktienkurs habe sich jedoch seit dem Börsenstart in 1996 enttäuschend entwickelt. Damals habe man das Papier zu umgerechnet 28 Euro erwerben können. Bis zum Frühjahr vergangenen Jahres sei die Notierung auf 6,20 Euro abgestürzt. Die nachfolgende Erholung auf 14,50 Euro habe sich als Strohfeuer erwiesen. Inzwischen notiere der Titel wieder im einstelligen Bereich. Die Anteilseigner dürften aber hoffen, berichten die Investmentexperten. Denn im dritten Quartal des Geschäftsjahres 1999/2000 sei Leica Camera in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen habe ein Plus von 4,8 Millionen Mark erzielt. Im gleichen Vorjahreszeitraum sei ein Verlust von 1,6 Millionen Mark angefallen. Der Umsatz konnte um fast zehn Prozent auf 78,1 Millionen Mark ausgeweitet werden. Damit sei es Leica gelungen, nach neun Monaten ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.
In den vorangegangenen Jahren habe der traditionsreiche Kamerahersteller ein Minus von insgesamt 30 Millionen Mark hinnehmen müssen. Das katastrophale Abschneiden habe eine Hamburger Anlegergruppe um die Vermögensverwaltung Beuttenmüller dazu veranlasst, gegen den Vorstand und Aufsichtsrat von Leica vorzugehen. Dass der frühere VW-Einkaufschef Lopez in den Aufsichtsrat ziehen solle, sei bisher lediglich ein Gerücht. Weil Leica künftig noch mehr zum Spielball der Spekulanten werde, sollten sich konservative Anleger trotz der verbesserten Lage zurückhalten.
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