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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 217,10 € |
214,90 € |
+2,20 € |
+1,02 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007165631 |
716563 |
- € |
- € |
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Sartorius VZ akkumulieren 12.05.2003
Nord LB
Die Analysten von der Nord LB stufen die Vorzugsaktie von Sartorius (ISIN DE0007165631 / WKN 716563) in einer Ersteinschätzung auf "akkumulieren".
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (GJ) 2002 sei der Konzernumsatz um 6,1% auf EUR 476,5 Mio. (Vorjahr (VJ): EUR 449,3 Mio.) gestiegen. Während der Umsatz in der Mechatronik um 7,1% auf 2 EUR 221,9 Mio. (VJ: EUR 239,0 Mio.) zurückgegangen sei, habe Sartorius in der Biotechnologie einen Umsatzanstieg von 21,1% auf EUR 254,6 Mio. (VJ: EUR 210,3 Mio.) verzeichnet. Damit habe der Umsatz der Sparte Biotechnologie auf Jahressicht erstmals über dem der Sparte Mechatronik gelegen. Aufgrund einer deutlichen Ergebnisverbesserung im zweiten Halbjahr, habe Sartorius im GJ 2002 ein EBIT von EUR 13,5 Mio. (VJ: EUR 13,8 Mio.) erzielen können. Nach dem ersten Halbjahr habe das Unternehmen noch einen EBIT-Verlust von EUR -3,5 Mio. (1. HJ/01: EUR 7,3 Mio.) ausweisen können. Zu dem Ergebnis hätten die Sparten Biotechnologie EUR 14,1 Mio. (VJ inklusive Umwelttechnik: EUR 5,4 Mio.) und Mechatronik EUR 0,3 Mio. (VJ: EUR 8,4 Mio.) beigetragen.
Die im Aufbau befindliche Sparte Umwelttechnik habe ein negatives EBIT (EUR -0,9 Mio.) erzielt. Trotz des im Jahresvergleich leicht gesunkenen EBITs habe der Jahresüberschuss im GJ 2002 aufgrund einer im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Steuerquote mit EUR 4,0 Mio. jedoch 31,1% über dem des GJ 2001 (EUR 3,0 Mio.) gelegen. Wie die Wachstumsraten des abgelaufenen Geschäftsjahres zeigen würden, sei die Sparte Biotechnologie weniger von der verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betroffen als beispielsweise die Mechatronik. Lediglich das in der Tochtergesellschaft BBI zusammengefasste Fermentergeschäft unterliege stärkeren konjunkturellen Schwankungen, da es sich bei den angebotenen Produkten um kapitalintensivere Investitionsgüter handele. Da sich die in 2002 durch Kapazitätsengpässe gekennzeichnete Sonderkonjunktur im Bereich Fermentation in 2003 wieder normalisieren sollte, würden die Analysten erwarten, dass sich der starke Umsatzanstieg des Jahres 2002 etwas abschwächen werde. Für die Biotechnologie würden die Analysten für die Jahre 2003 bis 2005 von jährlichen Wachstumsraten von 8% bis 13% ausgehen.
Der Bereich Mechatronik dürfte nach Erachten der Analysten auch in 2003 von der anhaltend schwachen Investitionsneigung betroffen sein. Da die Analysten dieses Jahr nur noch von einer leichten Konjunkturerholung ausgehen würden, würden sie erwarten, dass der Umsatz in 2003 weiter rückläufig sein werde. Für 2004 und 2005 würden die Analysten jährliche Umsatzsteigerungsraten zwischen 3 und 5% erwarten. Obwohl die vorab gemeldeten Zahlen für den Umsatz in Q1/03 einen Rückgang von 4,0% zeigen würden, gehe der Sartorius-Vorstand für das Gesamtjahr 2003 von weiter steigenden Umsätzen aus. Mit Hilfe der 2002 durchgeführten Restrukturierungen sowie weiterer, für dieses Jahr geplante Kosteneinsparungsmaßnahmen, solle die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig gesteigert werden. Bis 2007 erwarte der Vorstand ein durchschnittlich jährlichen Umsatzwachstum von 7,5% und eine Steigerung der EBIT-Marge auf 11%.
Auch die Analysten würden erwarten, dass sich das Umsatzwachstum des Sartorius-Konzerns in 2003 - wenn auch verlangsamt - fortsetzen sollte. Die bereits durchgeführten und noch geplanten Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen sowie die zunehmende Auslastung des "Werkes 2001" sollten darüber hinaus zu einem überproportionalen Ergebnisanstieg führen. Für 2003 würden die Analysten eine Verbesserung der EBIT-Marge von 2,8% (2002) auf rund 3,9% erwarten.
Auf Basis der Schätzungen von den Analysten würden die Sartorius-Vorzugsaktien sowohl hinsichtlich der Multiplikatoren als auch hinsichtlich des "fairen Wertes" aus ihrem DCF-Modell von EUR 5,84 als günstig bewertet erscheinen. Zudem würden die Vorzugsaktien eine attraktive Dividendenrendite von rund 6% aufweisen.
Deshalb empfehlen die Analysten der Nord LB die Sartorius VZ Aktie zu akkumulieren.
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